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selbst. ( Sollte nicht bei 1721 und bei den Reichsvicärien billig einFragezeichen zu machen sein?). — Später kam die Familie nachRheinpreussen und in das Lippesche.
v. Unger.
Schild der Länge nach getheilt: rechts in Blau ein auf einemgrünen Hügel stehender, vorwärtssehender Ungar in rother, mitGold besetzter Husarenkleidung, welcher die gebogene Rechte aus-streckt und die Linke an die Seite setzt; links in Silber zwei mitden Spitzen nach oben gekehrte, ins Andreaskreuz gelegte, gefie-derte, rothe Pfeile. Auf dem Schilde stellt ein gekrönter Helm,aus welchem, zwischen einem offenen Adlerslluge, dessen rechterFlügel von Gold und Blau, der linke von Roth und Silber quer ge-theilt ist, der Ungar der rechten Schildeshälfte aufwächst. Derselbehält in der Rechten die gekreuzten Pfeile der linken Schildeshälfte,und setzt die Linke in die Seite. Die Helmdecken sind rechts blauund golden, links silbern und roth. — Abdrücke von Petschaften.
— Wappenb. d. Kgr. Hannover, F. 5. — v. Hellbach, II. S. 625.
— Freili. v. d. Knesebeck, S. 281.
Braunschweig, Hannover. Johann Friedrich Unger, herz,braunschw. Geh. Justizrath, wurde vom Kaiser Joseph IL, lt. Dipl.d. d. Wien, 8. Jan. 1776, in den Reichsadelstand erhoben.
v. Urff.
Im goldenen Schilde zwei neben einander gestellte, auswärts,also von einander gekehrte, die rothen Zungen ausschlagende,schwarze Adlersköpfe mit Hälsen. Auf dem Schilde steht ein Helm,welcher eine, oben mit drei (2 und 1) Pfauenfedern besteckte, gol-dene Säule zwischen einem offenen, goldenen Adlersfluge trägt, vondessen Flügeln jeder mit einem Adlerskopfe und Halse, wie die imSchilde, belegt ist. Die Helmdecken sind schwarz und golden. —Abdrücke von Petschaften. — Siebmacher, I. 140 (die Säule aufdem Helme wird in der „Declaralion" ein Stiel genannt). v. Me-ding, III. S. 693, nach Siebmacher und dem Abdrucke eines Pet-I- 28