Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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denselben schräg gestellten Fahnen eben so von Silber und Schwarzquer getheilt. Gauhe, I. S. 3129 u. 3130. v. Hellbach, II.S. 596. Freih. v. d. Knesebeck, S. 279.

Hannover. Altes, weslphälisches und ltlneburgisches Adels-gescldecht, welches urkundlich schon 1258 und 1291 vorkommt,und dessen Stammsitz das Gut Torneyen-Behle in Westphalen war. Die Familie gehört im Königreiche Hannover zu dem ritter-schaftlichen Adel der lüneburgischen Landschaft.

v. Trauttenberg, Freiherren.

Im rothon Schilde ein silberner Querhaiken, welcher mit dreiaufsteigenden, hohen, blauen Spitzen, welche vom rechten Seiten-rande des Schildes bis zum linken reichen, belegt ist. Auf demSchilde steht die Freiherrenkrone, und auf dieser ein gekrönterllelni, welcher zwischen zwei rothen, mit dem silbernen Querbal-ken und den blauen Spitzen des Schildes belegten Büffelshörnerneine vorwärts gebogene, silberne Straussenf'eder trägt. Die Helm-decken sind roth, blau und silbern. Abdrücke von Petschaften. Das Gen. Taschenb. d. freih. Häuser, 1853. S. 482, und 1855.S. 634 u. 635, beschreibt den Schild, wie folgt: ein aufrechter,oblonger, unten rund und in eine Spitze zusammenlaufender, rotherSchild, der von einem silbernen, mit drei im Zickzack aufsteigen-den, blauen, hohen Spitzen gezierten Querhaiken wagerecht durch-schnitten ist.

Oesterreich. Franz Heinrich Ernst v. Trauttenberg wurdevom Kaiser Franz I., laut Diploms d. d. Wien, 16. Oct. 1793, inden erbländisch-österreichischcn Freiherrenstand erhohen. Altes,ursprünglich bayerisches Adelsgeschlecht, dessen Stammburg unweitder, jetzt der freiherrl. Familie v. Baigenstein zustehenden BesitzungReith in Bayern liegt. Schon in sehr früher Zeit aus Bayern nachRühmen eingewandert, gehört diese Familie, welcher auch die StadtTrautenau in Böhmen den Ursprung verdankt, zu den ältesten undangesehensten böhmischen Ritterstandsgeschlechtern. Die Fami-lie blüht jetzt in der Haupt- und in einer Seitenlinie.