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Kasten der Schild wechselsweise von Roth und Gold tingirt, aus-gebogen, schräg geviert und quer getheilt war. Auf dem Schildestanden zwei von Gold und Roth übereck getheilte Bülfelshörner, undder Lüwenkopf fehlte. Schlüsslich nimmt v. Meding auf Val. Königund Estor Rücksicht, und meint, dass Beide wohl das Geständertemit dem Schräggevierten und dann Getheilten verwechselten undfür eins und dasselbe hielten. — Gauhe, I. S. 1907. — v. Ilell-bach, II. S. 327 u. 328. — N. Preuss. Adelslexic., IV. S. 119.
Sachsen, Preussen. Altes thüringisches Adelsgeschlecht,aus welchem, nach Spangenberg, Mansfeld. Chron., Sprossen schon1073 und 1075 vorkamen. Der älteste Stammsitz desselben warwohl das gleichnamige im Schwarzburgischen, zwischen Arnstadtund Erfurt gelegene Dorf. Nicolaus v. Rockhausen erwarb um1230 das Rittergut Neumarck in Thüringen. Zu dieser Besitzung kamspäter Kirchscheidung, welches nachher als Stammhaus verblieb.Lehnsbriefc über Kirchscheidung sind von den Jahren 1454 und1466 bekannt. Später besass die Familie zeitweise mehrere Güter.— Val. Ivünig hat möglichst genaue geneal. Nachrichten über diev. Rockhausen zu Kirchscheidung, Neumarck, Weischütz etc., zuKirchscheidung, Dombsen und Naundorf! und zu Dombsen undNaundorf! gegeben. — Von älteren Gliedern der Familie werdenEileriis de Rogehusen, welcher 1452 Senior des Donicapitels zuNaumburg war, und Heinrich v. Rockhausen, Ritter des Malteser-Ordens und des goldenen Vliesses, gehliehen 1571 gegen die Tür-ken, und A. genannt. — Später haben Söhne des Geschlechtsmehrlach in säclis., braunschw.-lüneburgischen, preussischen etc.Militärdiensten gestanden.
v. Roebel, Freiherren.
Schild geviert mit • Mittelschilde. Im blauen Mittelschilde einschrägrechter, damascirter, goldener Balken, welcher oben undunten von einem sechsslrahligen, goldenen Sterne begleitet wird(Stammwappen). 1 und 4 in Gold ein im 1. Felde rechts-, im 4.linkssehender, an die Theilungslinie angeschlossener, schwarzer Ad-ler, dessen Flügel nach aussen zu mit einem sechsstrahligen, gol-denen Sterne belegt ist; 2 und 3 von Silber und Schwarz quergetheilt und damascirt. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte