Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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351
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eines eben solchen, doch einwärts sehenden Löwen. Die Ilelm-decken sind rechts schwarz und golden, links blau und silbern.VVappenb. des Kgr. Bayern, III. 85. v. Wölckern, 3. Abth. S.229 u. 230, giebt die LöwenkÜpfe im Schilde als mit dem Halseabgehauene Köpfe. Das Stammwappen findet sich in SiebmachersWappenbuche, V. 211: Speyrische am Kaiserl. Cammergericht, DieQuentel. Der Schild ist quer gelheilt: oben in Schwarz drei neben-einander stehende, rechtssehende, mit dem Halse abgehauene, gol-dene Löwenköpfe; unten Silber ohne Bild. Der gekrönte Helmträgt den Kopf und Hals eines Löwen, wie im Schilde. Die Hehn-decken sind blau und silbern angegeben. Fahne, I. S. 343,giebt die Köpfe im Schilde als drei goldene, gekrönte Geierköpfe. v. Lang, S. 208 u. 209. Megerle v. Mühlfeld, Ergzsbd. S.90, und v. Hellbach, IL S. 271 u. 272: Quenteli.

Bayern, Oesterreich. Johann Thomas Edler v. Quen-tel, k. k. Reichshofrath und Reichshoffiscal, wurde vom Kaiser CarlVI, 2. April 1734, in den Reichsfreiherrenstand erhoben. So giebtMegerle v. Mühlfeld a. a. 0. an. v. Lang dagegen sagt:ThomasFerdinand Q., Pfalzneuburg. Hofrath, Truchsess und Pfleger zuSchwandorf, nachher Geh. Rath Urgrossyater der in die Adels-matrikel des Kgr. Bayern eingetragenen Gebrüder Anton JosephJohann Nepomuk Freih. v. Quentel, Herrn auf Lauffenthal, und MaxCarl Wilhelm Freih. v. Q., k. k. Ober-Lieutenants a. D., dessenVorfahren Kammergerichtsassessoren in Speier waren, erhielt vomKurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz, laut Diploms d. d. Düs-seldorf, 16. Nov. 1715, den Freiherrenstand, und vom Kaiser Carl VI.,2. April 1734, um den Sohn im Hochstifte Olmiitz als Domherrnhabilitiren zu können, ein böhmisches Baronatsdiplom. Das beson-dere Diplom der Cölnischen Linie ist von 1690 decretirt, und 24.Juni 1714 ausgefertigt. Fahne führt die Familie als ein cülni-sches Palriciergeschlecht an, welches sich durch seine Thätigkeit fürden Buchhandel um die Vaterstadt besonders verdient gemacht habe.Nachkommen lebten in Oesterreich.

V. Quernheim, auch Freiherren.

Im silbernen Schilde ein rother Querbalken. Auf dem Schildestellt ein, mit einem von Roth und Silber siebenmal gewundenen