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1 (1855)
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y. Pape, genannt Papins, Freiherren.'

Schild geviert, mit Mittolschilde. Im silbernen Mittelschildeein rother Querbalken, welcher mit drei, neben einander stehenden,silbernen Rosen belegt ist. 1 und 4 in Roth ein einwärts gekehr-ter, doppelt geschweifter, goldener Löwe; 2 und 3 in Silber eineinwärtssehender, schwarzer Adler. Auf dem Schilde steht einefünfperlige Freiherrenkrone, auf welcher sich zwei Helme erheben.Aus dem rechten Helme wächst der einwärtssehende Löwe des 1.und 4. Feldes auf, und der linke trägt den Adler des 2. und 3.Feldes. Die Decken heider Helme sind roth und silbern, und denSchild halten zwei auswärtssehende, gekrönte, goldene Löwen.Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr. Bayern, III. 73. v. Wölckern, 3. Abth. S. 194 u. 195. v. Ilefner, II. 50 u.S. 49. Sappl, zu Siebm. Wappenb., XI. 4 (Mittelschild roth mitsilbernem Querbalken, welcher mit drei rothen Rosen belegt ist).Das Stammwappen (Mittelschild) giebt Siebmacher, III. 127, welcherauf den Hehn einen offenen, silbernen Adlersflug setzt, dessen Flü-gel mit dem silbernen Querhaiken und den rothen Rosen des Schil-des belegt sind. In den Suppl. zu Siebmacher, I. 31, sind statt derQuerbalken Schrägbalken angegeben. v. Lang, S. 195. v. Ilell-bach, II. S. 205. Gen. Taschenb. d. freih. Häuser, 1855. S. 412.

Rayern. August Franz v. Pape, k. k. Reichskammergerichts-Assessor, erhielt vom Kaiser Franz I., 18. Aug. 1763, den Reichs-freiherrenstand. Derselbe stammte aus einer ursprünglich westphä-lischen adeligen Erbsalzer-Fainilie zu Werl, aus welcher Glieder indas Würzburgische kamen und daselbst bedienstet waren.

Pappus v. Tratzberg, Freiherren.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im blauen Mittelschilde derlinks gekehrte, goldene Buchstabe C. (die Erbebung in den Frei-herrenstand s. unten erfolgte vom Kaiser Carl VI.). 1 und 4 inGold ein einwärts schreitender, schwarzer Drache mit aufgehobenemStachelsehwanze und ausschlagender Stachelzunge (Stammwappen);2 und 3 in Roth drei mit der Spitze aufwärts gekehrte, schräg-links unter einander gelegte, silberne Lindenblätter. Auf demSchilde stehen zwei gekrönte Helme. Aus dem rechten Helme