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v. Necker.
Schild blau und durch einen schwarzen Wasserstrom quer getbeilt: oben ein rechts gekehrtes, aus dem Strome aufwachsendes,weisses Boss mit den oberen beiden, zum Sprunge gestellten Füssen,offenem Hachen und ausschlagender Zunge; unten ein gelber, linksgekehrter, stacheliger Meerfiscb. Auf dem Schilde steht ein, miteinem von Gold und Schwarz fünfmal gewundenen Wulste bedeck-ter Ilelm, aus welchem, zwischen zwei von Gold und Schwarz mitgewechselten Farben quer getheilten Büflelshörnern, ein vorwärts-sehender Mohr aufwächst. Derselbe trägt einen engen, blauen Leib-rock , welcher auf der Brust mit goldenen Schlingen und Knöpfenund um die Hand mit goldfarbenen Tressen besetzt ist, den Kopfnmgiebt eine goldene Binde mit nach oben und links fliegendenBändern, und mit den Händen werden die Bilffelshörner gehalten.Die Helmdecken sind blau, schwarz und golden. — Abdrücke vonPetschaften. — Siebmacher, IV. 135. — N. Preuss. Adelsl., III. S.453 (nach dem von Brüggemann mitgetheilten kaiserlichen Adels-briele). — Dorst, Allg. Wappenb., I. S. 127 u. 128 (der in derAbbildung sich findende Wulst ist im Adelsbriefe nicht erwähnt).
P reit Ösen. Alte irländische Adelsfamilie, welche unter demNamen Kinnmare (Kinmare) in der Gegend von Armagh angesessenwar, wegen Religionsstreitigkeiten aber 1588 Irland verliess, nachDeutschland sich begab und den Namen: Necker annahm. Vondieser Zeit an trennte sich das Geschlecht und verbreitete sichtheils in den Niederlanden und der Schweiz, theils aber, und meistin den Marken und in Pommern. Die niederländische Linie erlosch1835 mit dem Bischof von Neu-Orleans in Amerika v. N. und dieschweizerische mit dem bekannten franz. Minister Jacques N., des-sen Tochter die geistreiche Anna Luise Freifrau v. Stadl-Holsteinwar. Die pommersche Linie erhielt vom Kaiser Ferdinand III.,23. April 1653, den Reichsadel, und besass in den Marken undin Pommern seit 1599 mehrere Güter, wurde auch 1768 in Schle-sien ansässig.