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1 (1855)
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XIII. 27. Wappenb. <1. Kgr. Bayern, III. 61. v. Wölckern,3. Abth. S. 169 u. 170. v. Heiner, II. 47 u. S. 47 (der Mannauf dein mittleren Helme trägt auf der Abbildung eine Mütze, derenmit einer Quaste besetzter Zipfel sich nach links kehrt. In derBeschreibung ist ein Spitzhut, wie beschrieben, angenommen).v. Lang, S. 188. v. Schünfeld, Adelsschemat. d. Oesterr. Kaiser-staates, I. S. 150154. Megerle v. Mühlfeld, S. 71. v. Hell-bach, II. S. 135. Gen. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848. S. 254.1855. S. 390.

Oesterreich. Gottfried v. Moll, fürsll. Salzb. Geh. Rath undHauptpfleger zu Kropfsberg, Zell und Fiegen im Zillerthal, erhieltvom Kaiser Joseph IL, laut Diploms d. d. Wien, 4. Mai 1789, denerbländisch österreichischen Freiherrenstand. Alte, aus den spa-nischen Niederlanden stammende und aus diesen nach Deutschlandgekommene Adelsfamilie, aus welcher Johann v. M. von 1520 - 1535Console zu Trient war. Der Sohn desselben, Wilhelm v. M., erlangtevom Kaiser Carl V., laut Dipl. d. d. Brüssel, 23. April 1555, eineBestätigung seines alten Adels, und die Söhne desselben, Wolf undFriedrich, wurden vom Kaiser Rudolph IL, laut Diploms d. d. Prag,6. Juli 1583. in den Reichsritterstand versetzt.

v. Münch, Freiherren.

Schild geviert, mit einem Mittelschilde. Mittelschild durch einenrothen Querbalken getheilt: oben in Gold ein aufwachsender, rechts-sehender, schwarz gekleideter Mönch, welcher sein Brevier vor sichhält; unten silbern, ohne Bild. 1 und 4 in Gold ein aus der Thei-lungslinie hervorgehender, halber, golden bewehrter, schwarzer Adlermit rother ausgeschlagener Zunge, und 2 und 3 in Blau ein ein-wärts gekehrter, gekrönter, doppelt geschweifter, goldener Löwe,welcher im 2. Felde mit der Rechten, im 3. mit der Linken einendreifach befruchteten, grünen Eichenzweig mit Früchten hält. Aufdem Schilde stehen drei Helme, von welchen der rechte und linkeollen und gekrönt sind, während der mittlere ein gemeiner Stech-helm ist. Aus letzterem wächst zwischen einem von Gold und Rothquer getheilten, offenen Adlersfluge der Mönch mit dem Brevier,wie im Mittelschilde, auf. Der rechte Hehn trägt einen einwärts-sehenden, golden bewehrten, schwarzen Adler, und aus dem linken