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1 (1855)
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Preussen. Alles pommersches Adelsgeschlecht, welches 1575vom Herzoge Johann Friedrich mit JSchlawekow (Schlaikow), Schlu-schow, Lubbetow und Schwichow belehnt wurde, und über dieseUelehnungen 1601 vom Herzoge Barnim eine Bestätigung erhielt.Von diesen Giltern besitzt die Familie jetzt nur noch Lilhtow, hataber dafür andere Gilter: Gaffert (s. oben), Klein-Volse im Kr.Riimmelsburg, Antheile von Klein-Perlin etc. erworben. Zahl-reiche Glieder der Familie haben, wie das N. Preuss. Adelsl., III.S. 332 u. 333, angieht, in k. preuss. Kriegsdiensten gestanden.

v. Mader und Mader v. Madersburg.

v. Mader: Diplom v. 5. Febr. 1765. Im blauen Schilde ein,rechts und links von einer goldenen Lilie beseiteter, goldener,schrägrechter Balken, in welchem ein Marder von natürlicher Farbenach oben läuft. Auf dem Schilde steht ein mit einem blau gol-denen Wulste bedeckter Helm, welcher einen offenen blauen Ad-lersflug trägt, von dessen Flügeln jeder mit einer goldenen Liliebelegt ist. Die Helmdecken sind blau und golden. Wappenb.des Kgr. Bayern (VII, 3). v. Hefner, II. 112 (das beigegebeneStammwappen zeigt im goldenen Schilde einen nach der rechtenSeite springenden Marder, welcher auf dem Helme zwischen einemoffenen, goldenen Adlerslluge aufwächst). Das in den Supplem.zu Siebmachers Wappenb., XI. 25, unter dem Namen: v. Ma-der gegebene Wappen weicht sehr ab. Der Schild ist durcheine aufsteigende Spitze in drei Felder getheilt: rechts undlinks erscheint in Blau ein einwärts gekehrter, goldener Löwe, undunten in der silbernen Spitze springt ein natürlicher Marder nachrechts. Aus dem gekrönten Helme wächst der Marder der Spitzeempor. Die Helmdecken sind rechts blau und golden, und linksschwarz und silbern. Mader v. Madersburg: Diplom v. 6. Mai1791. Schild blau und durch einen schrägrechten, goldenen Bal-ken getheilt: rechts ein gegen die rechte Seite laufender Marder,links eine goldene Lilie. Auf dem Schilde erhebt sich ein Helm,welcher einen offenen blauen Adlersflug trägt, zwischen welchemeine goldene Lilie schwebt. Die Helmdecken sind blau und golden. Gast (Adelsb. d. Grossh. Baden) S. 284. v. Lang, S. 438.v. Hellbach, II. S. 83.