232
Weisshaupt einen gemeinschaftlichen Wappenbrief erhielt. Das mit-telst desselben verliehene Wappen glich im Schilde dein oben be-schriebenen freiherrl. Wappen, nur war das Brustbild im 2. Feldelinks gekehrt. Die Horner auf dem Helme waren das rechte vonGold und Blau, das linke von Schwarz und Roth quer gelheilt,und der wachsende Mann hielt in der Linken einen mit den Spitzennach oben gekehrten, offenen Zirkel, und legte die Rechte vorn andie Seite.
v. Irudewig.
Schild geviert: 1 und 1 in Blau ein schragrechts gelegter,goldener Kleestengel mit drei goldenen Blättern; 2 u. 3 in Rothein rechtsgekehrter, silberner Kranich, welcher in der erhobenenrechten Kralle einen goldenen Stein hält. Auf dem Schilde stehtein gekrönter Helm, welcher, zwischen einem offenen, blauen Ad-lerslluge, drei neben einander stehende, goldene Waizenähren angrünen Halmen trägt. Die Helmdecken sind rechts blau und gol-den, links roth und silbern. — Abdrücke von Petschaften. — Dorst,Allg. Wappenb., II. S. 96. — N. Preuss. Adelsl., III. S. 314.
Preussen. Andreas Ludewig, Amtsverwalter, wurde vomKaiser Leopold II., laut Diploms d. d. Wien, 18. Juli 1791, in denReichsadelstand erhoben. Die Familie ist in der preuss. Über-lausitz angesessen.
v. Ltibbers.
Schild geviert: 1 u. 4 in Silber drei rot.be, mit den Spitzennach oben über das Kreuz gelegte Pfeile; 2 u. 3 in Gold ein wel-lenförmig gezogener, rother Querbalken. Auf dem Schilde stehtein gekrönter Helm, aus welchem ein mit dem Ellbogen nach rechtsgekrümmter, geharnischter Arm aufwächst, welcher in der Handdrei rothe, gekreuzte Pfeile, die Spitzen nach rechts gekehrt, hält.Die Helmdecken sind rechts roth und silbern, links roth und gol-den. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenb. d. Preuss. Mo-narchie, VII. 75. — Suppl. zu Siebm., Wappenb., XI. 25 (Feld 1 u.