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1 (1855)
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in Roth ein silberner Sparren (Stammwappen), 2 u. 3 in Roth viersilberne Querbalken. Auf dem Schilde steht eine fünfperlige, frei-herrliche Krone, auf welcher sich zwei Helme erheben. Der rechte,mit einem rothsilbernen Wulste bedeckte Helm trägt die oben be-schriebenen, mit den Sparren belegten Federn des Stammwappens.Aus dem linken, gekrönten Helme wächst einwärts sehend eindoppelt geschweifter Löwe auf. Die Helmdecken sind roth und sil-bern. Suppl. zu Siebm. Wappenbuch, VI. 23, und Tyroff, II.292 (in beiden Abbildungen sind die Sparren nicht gebogen, dieFedern sind schwarze Straussenfedern und der aufwachsende Löweist silbern). Bei Erhebung in den Grafenstaud ist wahrscheinlich(Deutsche Grafenh. d. Gegenw., II. S. 16 u. 17) ein dritter Hehn,als mittler, mit dem Adler des Mittelschildes hinzugekommen.Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Band, S. 73 u. S. 20.

Preussen, Hannover, Oesterreich. Altes, ursprüng-lich westphälisches Adelsgeschlecht, dessen Stammhaus und der Sitzder Hauptlinie Wichein in Westphalen ist. Die Werburger Liniein der Grafschaft Ravensberg, erhielt im 17. Jahrhunderte das Erb-jägermeisteramt im Hochstifte Osnabrück, welches später (v. Me-ding, III. S. 840) durch eine Erbtochter an die Familie v. Kettler-Ledebur, und von dieser durch eine Erbtochter an die Familiev. Münch kam, auch stand der Familie das Erbtruchsessenamt imStifte Hervorden zu. Im 17. Jahrhunderte erwarb das Geschlechtin Böhmen bedeutenden Grundbesitz und breitete sich weit aus.Johann Dietrich v. Ledebur wurde vom Kaiser Leopold I., 19. Juni1699, und Alexander Johann v. Ledebur vom Kaiser Carl VI.,7. Dec. 1719, in den böhmischen Freiherrenstand erhoben, undein Nachkomme des Freiherrn Johann Dietrich, August ClemensEngelbert Freiherr v. L., wurde vom Kaiser Franz I. von Oester-reich, 16. Aug. 1807, in den erbländisch-österreichischen Grafen-stand versetzt. Wie in Böhmen, so hat sich das Geschlecht späterauch in Preussen immer weiter ausgebreitet, und blüht auch imKönigreiche Hannover, in welchem dasselbe zu dem ritterschaftlichenAdel der Osnabrückschen Landschaft gehört.

v. Lederer, Freiherren.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im blauen Mittelschilde aufgrünem Boden ein rechts gekehrter, natürlicher Kranich, welcher