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auf dem unter dem Schilde (liegenden Bande ist: Recte FaciendoNeminem Timeas. — Die Angabe iin Dresdner Cal. z. Gebr. f. d,Residenz, 1848. S. 143: im 2. und 3. rothen Felde drei silberneSchrägbalken, ist unrichtig. — Das Wappen derer v. Kotzau batSiebmacher, I. 101, gegeben (der Widder schreitet links), und nachdieser Angabe und nach v. Hattstein, 2. Suppl. S. 39, hat v. Meding,I. S. 302, dasselbe beschrieben. Eben so zeigen die Suppl. z. Siebm.Wappenb., VII. 26, und Tyroff, I. 145, dieses Wappen. — v. Hell-bach, I. S. 693.
Bayern, Hannover, Sachsen, Preussen. MarkgrafGeorg Albrecht zu Brandenburg - Culmbach, gest. 1703, jüngsterSohn des Markgrafen Georg Albrecbt zu Brandenburg-Bayreuth undUrenkel des Kurfürsten Johann Georg zu Brandenburg, schloss27. April 1699, mit Consens des regierenden Markgrafen ChristianErnst zu Brandenburg-Bayreuth und des Kurfürsten Friedrich III.von Brandenburg, ein Ehebündniss zur rechten Hand mit BegineMagdalene, Tochter des Raths und Amtmanns Johann Peter Lutzezu Oberkotzau. Aus dieser Ehe gingen drei Söhne hervor: Fried-rich Christian Wilhelm, gest. 1739, Friedrich Carl, als Kind ge-storben, und Friedrich August, gest. 1769. Dieselben führten denNamen: Edle Herren v. Kotzau, während die Mutter nach den Elie-pacten sich: Madame de Kotzau nannte, und zwar nach dem 1659mit dem Domdechanten zu Bamberg, Hector v. Kotzau, erloschenenaltadeligen, voigtländischen Geschlechte dieses Namens. Nach demTode des Markgrafen Georg Albrecbt zu Brandenburg-Culmbach er-hielten die beiden- lebenden Söhne desselben die von ihm erkauftenGüter Ober-Rotzau, Ileideck und Autengrün bei Hof von dem regie-renden Markgrafen Christian Ernst zu Lehen, und wurden vomKaiser Carl VI., 19. Juni 1738, in den Reichsfreiherrenstand mitder Befugniss erhoben, sich Reichsfreiherren und Edle Herrenv. Kotzau nennen zu dürfen. — Nach Hannover ist die Familiedurch den Freiherrn Friedrich August IL, welcher hannöv. Haupt-mann war, gekommen, und das Freiherrendiplom der Familie istin Hannover, 9. Juli 1839, von Neuem amtlich publicirt worden.Die Familie ist auch in Sachsen angesessen. — Freih. v. d. Knese-beck: Abstammung der Freiherren v. Kotzau aus dem Hause Hohen-zollern. Hannover, 1839.