Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
Seite
228
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.ms der im vorigen Artikel besprochenen Adelsfamilie stammend,erhielt 1790 von dem Könige Friedrich Wilhelm II. von Preussendie Erlaubniss, den Namen und das Wappen seines Oheims undAdoptivvaters, des aus dem alten rügenseben Adelsgeschlechte dererv. Normann stammenden k. preuss. Generalmajors und Regiments-chefs Georg Balthasar v. N. dem seinigen beifügen zu dürfen, wo-bei das Wappen, wie angegeben, zusammengestellt wurde. Die Fa-milie ist auf Rügen begütert.

v. Kaisenberg.

Schild quer gctheilt: oben silbern, ohne Bild, unten in Blaudrei silberne, an jeder Seile zweimal geästete Baumstämme, von wel-chen der mittlere aufrecht, die beiden äusseren aber schräg aus-wärts stehen. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, wel-cher zwei von Silber und Blau mit gewechselten Farben quer getheilteBitlTelshörner trägt, durch welche zwei schrägkreuzweise gelegte, vonBlau und Silber quer getheilte Fahnen an goldenen Stäben liiu-durchgesteckt sind. Die Helmdecken sind blau und silbern.Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr. Hannover, E. 6.Die Supplemente zu Siebmachers Wappenb., X. 18, schreiben denNamen v. Heisenberg, asten die Stämme an der rechten Seite nureinmal, theilen die Fahnen von Silber und Blau und stellen dieFahnenstäbe auf die Krone des Helmes. Tyroff, 11. 221 (dieStämme sind an der linken Seite nur einmal geastet, die Hörnervon Blau und Silber mit gewechselten Farben, und die Fahnen, vonSilber und Blau quer gelheilt, kommen rechts und links hinterden Helmdecken an den Hörnern hervor).

Hannover, Preussen. Anselm Franz und Franz WenzelKaisenberg erhielten vom Kaiser Franzi., 18. Aug. 1747, ein Er-neuerungs- und Bestätigungsdiplom des ihnen zustehenden Adels,und der hannov. Präsident Leopold Kaisenberg erlangte zu Anfangedieses Jahrhunderts die Erneuerung des Adels. Die Nachkom-menschaft des Anselm Franz v. K. blüht noch und gehört mit derdes Leopold v. K. im Kgr. Hannover zu dem ritterschaftlichen Adelder Calenberg-Göttingen-Grubenhagenschen Landschaft. Freth.v. d. Knesebeck, S. 166.