222
ander stehende, sechsstrahlige, goldene Sterne, unten ohne Bild.Auf dem Schilde steht ein gekrönter Ilelm, welcher, zwischen einemoffenen, schwarzen, mit goldenen Kleestengeln belegten Adlerslluge,einen mit der Spitze auf die Krone des Helmes aufrecht gestelltensilbernen Pfeil trägt. Die Helmdecken sind blau und silbern undden Schild halten zwei auswärtssehende, goldene Löwen. — Ab-drücke von Petschaften. — Wappenb. der Preuss. Monarchie, III.61. — N. Preuss. Adelslexic., III. S. 10 u. 11. — Der blaue Quer-balken wird von Einigen als ein Strom gegeben und dann als derFluss Jordan angenommen. — v. Hellbach, I. S. 619.
Preussen. Christian Louis Jordan, k. preuss. wirkl. Geb.Rath und Legationsrath, später, bis 1850, k. preuss. ausserordentl.Gesandter und bevollmächtigter Minister an dem k. sächs. Hofe, sowie an den grossherz. und herzogl. sächsischen und anhallischenund den fürstl. schwarzburg. und reussischen Höfen, wurde vomKönige Friedrich Wilhelm III. von Preussen, 17. Jan. 1816, in denAdelsstand des Königr. Preussen erhoben,- Derselbe stammte auseiner rühmlichst bekannten, der franz. Colonie zu Berlin angehörigenFamilie, welche nach Aufhebung des Eilicts von Nantes die Provence,wo dieselbe bedeutende Güter besass und wo Glieder derselben inmehreren Städten Magistratswürden bekleideten, verliess und siebin die brandenburgischen Staaten begab, in welchen das Geschlechtdurch Umsicht, Thätigkeit und Industrie sehr bald zu dem Ansehengelangle, welches dasselbe im Vaterlande besessen hatte.
v. Irmtraut, Freiherren.
Im silbernen Schilde ein nach der rechten Seite springender,schwarzer Steinbock mit rother ausgeschlagener Zunge. Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem der Steinhock desSchildes aufwächst. Die Helmdecken sind schwarz und silbern. —Abdrücke von Petschaften. — Wappenbuch des Kgr. Württemberg,S. 31 und No. 105. — Adelsbuch des Kgr. Württemb., S. 431. —Ilumbracht, höchste Zierde etc. des deutschen Adels, S. 45. —v. Hattstein, Hoheit des deutschen Reichsadels, I. S. 291, 561, 659,II. S. 44 u. 256. — Gauhe, 1. S. 943. — v. Meiling, II. S. 281,nach Ilumbracht. — Tyroff, I. S. 121. — v. Hellbach, I. S. 620.
Württemberg. Alte in der Milte des 18. Jahrb. erloschene