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1 (1855)
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v. Göckingk.

Im grünen Schilde mit goldener Einfassung eine silberne Säule,welche rechts und links von einem sechsstrahligen, silbernen Sternebeseitet ist. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcherzwei auswärts gestellte, schwarze Sicheleisen trägt, zwischen wel-chen ein sechsstrahliger, silberner Stern schwebt. Die Ilelmdeckensind grün und silbern. Abdrücke von Petschaften. Wappenb.d. Preuss. Monarchie, III. 27. v. Hellbach, I. S. 437 u. 438. N. Preuss. Adelslexic., II. S. 247.

Preussen. Sigismund Eberhard Friedrich Günther Göckingk,k. preuss. Husarenhauptmann, wurde vom Könige Friedrich II. vonPreussen, 2. Dec. 1768, in den Adelstand des Königreichs Preussenerhoben. Derselbe, geb. I73S zu Grüningen bei Ilalherstadt, stiegspäter von Stufe zu Stufe, und starb 1803 als k. preuss. Generalder Cavallerie, nachdem er als General-Lieutenant mehrere JahreChef des berühmten ehemals v. Zielenschen Husarenregiments ge-wesen war. Später wurde Leopold Friedrich Günther Göckingk,k. preuss. Kriegs- und Domainenrath, vom Könige Friedrich Wil-helm II. von Preussen im Jahre 1787, ebenfalls unter Ertheilungdes oben beschriebenen Wappens, in den Adelstand des König-reichs Preussen erhohen. Derselbe war 1748 zu Grüningen beiHalberstadt geboren (somit wohl ein jüngerer Bruder des oben an-geführten Generals v. G.) und zuerst Canzlei-Director zu Ellrich,schrieb sich nach seinen pommerschen Gütern v. G. - Daldorf-Giinthcrsdorf, wurde 1793 k. preuss. Geh. Finanzrath, trat 1807aus dem activen Dienste, lebte dann in gelehrter Müsse und starb18. Febr. 1828 zu Deutsch-Warteuberg in Schlesien.

v. Goethe.

Im silbern eingefassten, blauen Schilde ein sechseckiger, sil-berner Stern, welcher sich auf dem gekrönten Helme wiederholt.Die Helmdecken sind silbern und blau. Abdrücke von drei Pet-schaften. v. Ilellbach, I. S. 440.

Sachsen-Weimar. Diplom vom Kaiser Joseph II. vom Juni1782 für D. Johann Wolfgang Goethe, herz, sachs.-weim. Kammer-Präsidenten etc., später grossherz. sachs.-weimar. Geh. Rath und