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1 (1855)
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Die Helmdecken sind rechts roth und golden, links roth und silbern. Gaulie, I. S. 574. v. Lang, S. 129. v. Hellbach, I. S. 391.

Bayern. Altes würzburgisches Geschlecht, aus welchem Jo-hann Georg Fuchs v. Bimbach 1G22 Fürstbischof von Bambergwurde. Ludwig Reinhold F. v. II., würzburg. Oberst, erhielt vomKaiser Leopold I., 9. Nov. 1699, mit Beilegung des RosenbergschenWappens, den Freiherrenstand. Dornheim giebt Gauhe als Rit-tersitz im Fürstenthume Schwarzenberg, unweit Hohen - Landsberg.

v. Fürstenwärther, Freiherren.

Schild oval, mit schmaler, verzierter, goldener Einfassung, undin demselben in Blau ein goldener, schwarz ausgefugter Thurm mitvier Zinnen, geschlossenem, rundem Thore mit Schloss und Angeln,vier schwarzen, zu 2 und 2 unter einander stehenden Fenslernund vier Schiessscharten unter den Zinnen, so wie mit zwei anden Seiten stufenweise aufsteigenden Strebepfeilern. Hinter demThurme steigt eine goldene, unbekleidete, vorwärtssehende Jungfraumit Biegendem Haare und halb ausgespreizten Armen bis zumUnterleih auf, welche in der Rechten eine blaue, golden besaamteDreifaltigkeitsblume mit grünem Stengel und zwei grünen Blätternhält. Auf dem Schilde steht ein Ilelm, welcher die. aufsteigendeJungfrau, ganz wie im Schilde, trägt. Die Hehndecken sind blauund golden, und über dem Wappen steht auf einem silbernen Bandemit schwarzen Buchstaben: Gott ist meine feste Burg. Abdrückevon Petschaften. Wappenbuch des Ivünigr. Bayern, III. 3.v. Wölckern, 3. Abth. S. 6 u. 7. v. Hefner, II. 32, giebt dasbeschriebene Wappen als früheres, und nennt die Blume, welchedie Jungfrau hält, eine blaue Sternblume, oder Aster. Als jetzigesWappen wird das der Freiherren v. Fürstenwärther auf Kellenbachgegeben. Der Schild ist der Länge nach gethcilt. Die rechteHälfte und der rechte Hehn zeigen das Fürstenwärthersche, dielinke und der linke Helm das Kellenhachsche Wappen: quer ge-Ibeilter Schild, oben in Blau ein nach der rechten Seite schreiten-der, gekrönter, silberner Löwe, unten Gold ohne Bild. Der Helmträgt einen rechtssehenden, von Silber und Blau quer getheiltenOchsenkopf mit rother ausgeschlagener Zunge. Gaulie, 11. S.323 u. 324. v. Lang, S. 130. v. Ilellbach, 1. S. 396.