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1 (1855)
Entstehung
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wundenen Wulste bedeckt ist, trägt, zwischen zwei von Gold undBlau mit gewechselten Farben quer getheilten Büffclshörnern, denaufwachsenden Mann des 1. und 4. Feldes mit der Bierkanne undder Weintraube, und der linke den Rumpf eines einwärtssehendenMannes (Gecken) in rother Kleidung mit silbernem Halskragen undmit rolbem, spitzigem, mit drei Straussenfedern, roth, silbern, rotli,bestecktem Hute (Kemnathscher Helm). Die Ilelmdecken sind rechtsblau und silbern, links roth und silbern. Tvroff, II. 78.Wappenb. d. Kgr. Bayern, II. 97. v. Hefner, II. 31 u. S. 34.

Das Stammwappen findet sieb in den Supplem. z. Siebmacher,IX. 14, und in Tyrofls N. Adel. Wappenw., II. 78. v. Wölckern,Abth. 2. S. 220, hält dasselbe für redend, denn, so sagt derselbe,da in Franken Hopfen und Wein gebaut wird, so bat der blau ge-kleidete Franke einen Bierkrug und eine Weinflasche in der Hand.

Das v. Kemnathsche Wappen giebt .Siebmacher, I. 107 (der Ilutist weiss aufgeschlagen, und die Straussenfedern sind weiss).v. Lang, S. 126. v. Hellbach, I. S. 376.

Bayern. Florian Christoph v. Frank, kurbayer. Regierungs-Canzler und Lehenpropst zu Arnberg, auch Flieger zu Rieden,wurde vom Kurfürsten Max Joseph von Bayern, 24. April 1769,unter Vermehrung des Wappens mit dem alten Kcmnathschen Wap-pen, in den Freiherrenstand erhoben. Derselbe stammte aus einemangesehenen ungarischen Adelsgeschlechte, welches 1572 den Adelerlangt hatte.

v. Franse cki.

Schild golden eingefasst und quer gethcilt: oben in Blau einmit dem Ellbogen auf der Theilungsliuie ruhender, rechts gekehr-ter, silbern gerüsteter Arm, welcher in der Faust einen krummen,nach links gewendeten Säbel schwingt; unten in Roth zwei nebeneinander stehende, scchsstrahlige, goldene Sterne. Auf dem Schildesteht ein gekrönter Hehn, ans welchem ein rechtssehender, doppeltgeschweifter, gekrönter, rother Löwe aufwächst, welcher mit seinenVorderpranken einen sechsstrahligen, goldenen Stern hält. Die Ilelm-decken sind blau, roth und golden. Abdrücke von Petschaften.Wappenb. d. Pr. Monarchie, III. 20. N. Pr. Adelsl., II. S. 190u. 191, und V. S. 162 (Iässt aus den Helmdecken das Blau weg).