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Preussen. Der Freiherrenstand der Familie v. Durant wurdevom Konige Friedrich Wilhelm III. von Preussen, 3. Nov. 1810,anerkannt und bestätigt. Die Familie bestand damals aus der ver-wittweten Freifrau Johanna v. D., geb. v. Czarnetzka, dem Sohnederselben, Emil Heinrich Erdmann Conrad v. D., später k. preuss.Landrathe und Herrn auf Bacanowitz und Ober- und Nieder-Oschinim Kreise Rybnik in Oberschlesien, und der Tochter, HenrietteJohanna Charlotte, seit 21. Sept. 1835 Wittvve von dem GrafenFriedrich v. Arco (schlesischer Linie) auf Schömberg. — Die Fa-milie der Barone Durant stammt aus der Champagne, gehörte zuden ältesten Familien derselben und kam nach Aufhebung des Edictsvon Nantes (1685) in die kurhrandenburgischen Staaten.
Y. Dusch.
Schild der Länge nach getheilt: rechts in Schwarz ein halber,an die Theilungslinie angeschlossener, goldener Adler, links in Goldein einwärts gekehrter, zum Kampfe gerüsteter Leopard. Auf demSchilde steht ein Helm, welcher zwei von Schwarz und Gold, mitgewechselten Farben, quer getheilte Biiflelshörner trägt. Die Hehn-decken siud schwarz und golden. — Adelsb. d. Grossherz. Baden,S. 248.
Badem Adelsdiplom vom Kurfürsten Carl Theodor von derPfalz als Reichsverweser, vom 10. April 1790, für Carl FranzDusch. Derselbe, Mitglied des kurpfälz. Ober-Appellationsgerichtszu Mannheim, welcher in Folge der französischen Revolution einbeträchtliches pfalzbayerisches Lehen auf dem linken Rheinufer ver-loren hatte, kam 1803 durch Uebernahme in hadische Dienste.
v. Dycke.
Schild der Länge nach von Gold und Roth getheilt mit drei1(2 und 1) Rosen, von welchen die rechte obere roth, die linkeIobere golden, und die untere, in der Mitte stehende, der LängeInach von Roth und Gold getheilt ist. Auf dem Schilde steht ein,lniit einem von Gold und Roth viermal gewundenen Wulste bedeck-i. o