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rothc Hose, unten in Blau ein goldenes Doppelkreuz; links in Sil-ber zwei ins Andreaskreuz gelegte, mit den Griffen nach unten, mitden Härten nach oben auswärts gestellte, goldene Schlüssel (die Grilleenden in einem grossen Hinge, welcher rechts, links und unten miteinem kleinen Hinge besetzt ist). Auf dem Schilde steht ein mitEdelsteinen besetzter und mit einer Perlenschnur dreimal schräg-reclits umwundener Kronenreif, auf welchem ein ebenfalls mit einemsolchen Reife bedeckter Helm sich erhebt. Derselbe trägt einenoffenen, von Silber und Schwarz mit gewechselten Farben quer ge-tkeilten Adlersflug, zwischen dessen Flügeln die Schlüssel der lin-ken Schildeshälfte schweben. Die Helmdecken sind rechts roth undsilbern, links blau und silbern. — Abdrücke von Petschaften. —Wappenb. d. Preuss. Monarchie, II. 60. — Das N. Preuss. Adclsl.,IV. S. 168, tingirt im Schimmelpenningschen Wappen die Schlüsselschwarz: eine Angabe, welche allerdings den Hegeln der Heraldikmehr entspricht, als die goldene Tinctur derselben.
Preussen. Johann Eberhard Friedrich Joseph v. Buhl (s. denvorhergehenden Artikel), Herr auf Gross-Kerpen und Zechern imBisthum Ermeland etc., vermählte sich 24. Juni 1800 mit AnnaTheophila Freiin Schimmelpenning v. der Oye, und fügte später mitköniglicher Erlaubniss zu seinem Namen und Wappen den Namenund das Wappen der freiherrlichen Familie: Schimmelpenning v. d.Oyc. Die eben genannte Familie ist ein altes Adelsgeschlecht derProvinz Geldern, welches sich später in Preussen, Polen und Oester-reich ausgehreitet, und in letzterem Lande sich S. v. d. Oye schreibt.Die ordentliche Stammreihe beginnt mit Jacob v. S., bis 1453 Mit-glied des Magistrats zu Zütphen. Der Sohn desselben, Alexanderv. S., vermählte sich mit der Erbtochter des Evert v. d. Oye, undder Sohn des Letzteren, Jacob, nahm Namen und Wappen derMutter an, und schrieb sich S. v. d. Oye. — Die preussische Li-nie wurde von den Brüdern Alexander und Christoph gestiftet,welche 1602, in Folge von Religionsstreitigkeiten, das Vaterlandverliessen, sich im Bisthume Ermeland ankauften, und den Namenin Schimmelpfennig umänderten, hat übrigens neuerlich nach einem,mit den Agnaten der österreichischen Linie getroffenen Abkommenden ursprünglichen Namen wieder angenommen, und schreibt sichSchimmelpenning v. d. Oye.