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macher, I. 178, Märkisch, bedeckt den Helm mit einem schwarz-silbernen Wulste, und lässt aus demselben vier silberne Straussen-federn aufsteigen, welche sich auch auf Abdrücken von neuerenPetschaften mehrfach finden, Bd. III. 165 giebt dagegen Siebmacherdreierlei Federn an, in der Mitte eine schwarze Slraussenfeder,rechts fünf nach aussen gekrümmte, schwarze Reiherfedern, undlinks drei kurze, über sich gekehrte, silberne Federn. Auch diesenHelmschmuck zeigen Abdrücke von Petschaften. — Micrael, S. 473,sagt: Bugenhagen, Schlossgesessene in Wolgast, Erblandmarschalledaselbst, führen zwei Falkenflügel auf zwei Falken'füssen und aufdem Helme dreierlei Federn, als Strauss-, Reiger- und Fucken-federn und ein Bäumlein dazwischen (welches letztere einzig Micraelangegeben hat). — v. Meding, II. S. 97, erhielt eine Zeichnungund Beschreibung des Wappens aus der Familie. Der Schild stimmtmit den oben gemachten Angaben. Auf dem Helme stehen, derBeschreibung nach, zweierlei Federn, von welchen die zur Rechtenabgestumplt sind, die zur Linken aber sich rund in einem Bogenüberbiegen. In der Zeichnung stehen zehn Federn über dem Wulstedes Helmes; die fünf ersten (rechten) stehen gerade über sich, oderin die Höhe, die fünf letzten (linken) neigen sich über einandernach links. — Das N. Preuss. Adelslexic., I. S. 332, hat sich andiese Angabe gehalten, ohne die Zahl der Federn zu nennen. —Auf einem neueren Siegel sah Bagmihl über dem mit einem Wulstebedeckten Helme rechts fünf über sich gekehrte, Spiessen ähnlicheFiguren, links aber fünf nach aussen gebogene Reiherfedern. —Wappenbuch d. Preuss. Rheinprovinz, II. XI, nach Siebmacher, I.178. — Gauhe, I. S. 280 u. 281. — v. Hellbach, I. S. 202 u.203. — Freih. v. Ledebur, I. S. 116.
Preussen. Alles, angesehenes, zu den früheren Schlossge-sessenen im Wolgastischen gehörendes Adelsgeschlecht, welchesschon 1357 vom Herzoge Barnim III. in Pommern das Landmar-schallamt in Pommern und das Erbmarschallamt in den LändernRügen und Barth erhielt, und schon im 14. Jahrhundert so begü-tert war, dass dasselbe schon lange geblüht haben musste. Elzownennt den Ritter Bcrend v. B., um 1262, als Ersten des Stammes.