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1 (1855)
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abgegangener meklenburgischer Familien, welches ein goldenes Feldangiebt, so wie auf Siebmacher und Micrael Rücksicht. Tyrolf,II. 137 (die Rauten stehen nicht aneinander). Gauhe, 1. S. 151. v. Hellbach, I. S. 142. N. Preuss. Adelsl., I. S. 8688.Freih. v. Ledebur, I. S. 65.

Preussen. Altes, seit 1304 urkundlich vorkommendes pom-mersches Adelsgeschlecht, welches aus Pommern nach den Markenund nach Meklenburg gekommen, in letzterem Lande aber schonlange ausgegangen ist, und auch in Preussen, im GrossherzogthumPosen, in Schlesien und der Provinz Sachsen Resitzthum erwarb.

v. Bilow.

Im rothen Schilde drei silberne, quer so Uber einander gelegteBeile, dass die Eisen unterwärts gegen die rechte Seite gekehrtsind. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher zwei insAndreaskreuz gelegte Beile, deren Eisen nach auswärts stehen, trägt.Die Hehndecken sind roth und silbern. Abdrücke von Petschaf-ten. Pomm. Wappenb., I. S. 84 u. 85, und Tab. XXXII, so wieein Urkundensiegel von 1499 auf Tab. XXXV. Siebmacher, III.162, tingirt den Schild golden, giebt aber die Farbe der Beile nichtan. Micrael, S. 466, sagt in seiner Kürze: Bilowen Wolgastisch:drei Äxten, die wir Bile nennen, im Schilde und zwei auf demHelme. v. Meding, II. S. 54 u. 55, nach Siebmacher und Micrael. Die Stellung der Beile scheint nach älteren Siegeln sehr will-kürlich gewesen zu sein. Auf einem neueren Siegel sab ßagmihldie Beile in Gold, und auf dem ungekrönten Helme waren zweiBeile so neben einander aufgerichtet, dass die Eisen auswärts ge-kehrt standen. Gauhe, I. S. 151 u. 152. v. Hellbach, I. S.143. Freih. v. Ledebur, I. S. 65.

Preussen. Altes, seit 1387 vorkommendes pommerschesAdclsgeschlecht, welches jedoch nie zu den sehr ausgebreitetenGeschlechtern gehörte.