in mehreren Stämmen blüht. Dieselbe kam 1685 in das Branden-burgische und breitete sich später auch im Braunschweig-Ltlnebur-gischen etc. aus.
v. Beesten.
Im goldenen Schilde ein rother, bis zum Schildeshaupte rei-chender Sparren, von dessen unterem Rande vier gitterweise gelegterothe Schrägbalken, zwei rechte und zwei linke, zu den Seilen desSchikies gehen. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welchereinen offenen, goldenen Adlersflug trägt, zwischen welchem ein ro-ther Sparren so steht, dass der rechte Schenkel den rechten Flügelbelegt, der linke aber zum grösseren Theile von dem linken Fliigelbedeckt ist. Die Hehndecken sind roth und golden. — Wappcnb.d. Kgr. Hannover, C. 59 (beschreibt das Wappen, wie folgt: Spar-ren, in dessen Innerem vier gitterweise gelegte Schrägbalken, rotli inGold. Helm: gekrönt, goldener Flug, dazwischen ein rother Spar-ren). — Freih. v. d. Knesebeck, S. 74 u. 75.
Hannover. Altes, westphälisches Adelsgeschlecht, welchesfrüher Besten geschrieben wurde und schon seit 1257 urkundlichvorkommt. Im Verzeichnisse des Adels in Münster vom Jahre 1554findet sich unter dem Adel im Amte Emslandt Frans v. Beestenvor. — Nach Hannover ist die Familie in der ersten Hälfte des18. Jahrhunderts gekommen.
v. Beggerow.
Im blauen Schilde ein nach der rechten Seite gekehrter, gol-dener Löwe mit rother ausgeschlagener Zunge, welcher auf derrechten Vorderpranke einen jungen, rechts gekehrten und ausge-streckt liegenden, goldenen Löwen trägt. Auf dem Schilde stehtein Helm, aus welchem der Löwe des Schildes mit dem jungenLöwen aufwächst. Die Ilelmdecken sind blau und golden. — Ab-drücke von Petschaften. — Wappenb. d. Pr. Monarchie, II. 78. —N. Pr. Adelslexic., I. S. 196, tingirt den Schild roth und die Ilelm-decken roth und golden. — Freih. v. Ledebur, I. S. 43.