Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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haltencs Stammwappen. Auf dem Schilde stellt ein gekrönter Helm,aus welchem, zwischen einem offenen, schwarzen Adlersfluge, des-sen Flügel mit einem silbernen Querbalken belegt sind, der Bärder Schildesspilze (letzterer zum Stammwappen gehörig) aufwächst.Die Helmdecken sind rechts schwarz und silbern. Nach demDiplome. Brüggemann (Beschr. d. preuss. Vor- 11. Hinterpommern)I. 11. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. preuss. Mo-narchie, II. 75. v. Hellbach, I. S. 95. N. Preuss. Adels!.,I. S. 164. Freih. v. Ledebur, I. S. 32.

Preussen. Der kurbrandenburgische Oberhofprediger Ursinuszu Königsberg wurde kurz vor der Krönung des Königs Friedrich I.von Preussen zum Bischof ernannt, und am Tage der Krönung selbst,18. Jan. 1701, bei welcher derselbe fungirte, mit dem Namen: Ursinv. Bacr in den Adelstand des Königreichs Preussen erhoben. Der-selbe vollzog auch später, 31. Jan. 1712, als der vornehmste evan-gelische Geistliche der Monarchie, die Taufe des Kronprinzen, desnachmaligen Königs Friedrich II.

Y. Bärensprung.

Schild gcviert mit Mittelschilde. Im silbernen Mittelschilde derprcussische schwarze Adler, in der rechten Klaue mit dem Zepter,in der linken mit dem Reichsapfel. 1 und 4 in Silber ein nachder rechten Seite aufgerichteter, schwarzer Bär; 2 und 3 in Blauein sparrenförmig gezogener, goldener Querbalken, welcher zwei inder Mitte ein Ganzes ausmachende Sparren darstellt. Auf demSchilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechte trägt einen rechtsgekehrten, mit dem Ellbogen auf die Krone des Hehns gestützten,schwarz geharnischten Arm, welcher in der Faust einen schwarzenHammer an weissem Stiele, die Spitze nach rechts, emporhält, undaus dem linken wächst der Bär des 1. und 4. Feldes auf. DieIlehndecken sind blau und silbern. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Pr. Monarchie, II. 75. Tyrolf, II. 133, bedecktden Schild mit einer Krone und lässt denselben links von einemauswärtssehenden, aufgerichteten Bären halten, während rechts hin-ter dem Schilde ein Bär hervorkommt und einwärts sieht. N.Pr. Adelsl., I. S. 164; giebt im 2. und 3. Felde, ohne nähere Be-zeichnung, Querbalken an: eine Angabe, die leicht zu Irrthum füh-ren kann. v. Hellbach, I. S. 95. Freih. v. Ledebur, I. S. 33.