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[Hauptbd.] (1824)
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treffliche Scrvius die angeführten TVorte Virgils erläutert. Nachdem er erzählt hat, diegriechische Flotte sey durch einen von Minerva gesendeten Sturm zerstört worden, fährter SO fort: Haec autem numina, quae int er sidera non vi dermis, licet sua signa proprio, nonliabeant, cum aliis tarnen potestate sunt permiocta: ut Ophiuchus ipse est Aesculapii, GeminiApollinis et Herculis esse dicuntur, sie Minervae Aries esse dinoscitur. Ineptit Serviuslruft Heyne aus; mit welchem Recht, sieht man aus den römischen Kaiendarien, und ansseiner eignen, höchst gezwungenen Erklärung der Worte Virgils.

Proclus in Timaeum l. I. p. 30. (zu der bekannten Stelle des Plato über die Göttinvon Sais): Nachdem Proklus über die kosmische Energie des Zodiakalwidders, in welchendie Frühlingsnachtgleiche falle und über dessen Haupte der Triangel, die srwi S-s/«? xx\yivinuf, stehe, gesprochen, und darauf die Inschrift des Adytums der Minerva zu Sais, inder diese Göttin alles was ist, war und seyn wird, und die Mutter der Sonneheifst, angeführt hat, fährt er so fort: Atiftitvfymv r<« cv> u' 3-e«? xx \ xtpx >i; »m xx \ ig<px>«s(nach der bekannten Definition des Namens 'AgoVv, weil der Aries blos aus dunklen Sternenbesteht), et cv^xtS ri xx\ rijv yeteo-it xxrxXxptßxttvvx reif elhtri, xxi yxg riit

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Einen wesentlichen Zug dieser Nachricht bestätigt auch Servius in der angeführtenStelle: Revera autem constat, Graecos tempestate laborasse Aequinoctio vernali. Dannbewegen sich nämlich die manubiae Minervales, die Frühlingsäquinoctialstürme undDonnerwetter, die der Aries sendet; weshalb ihn Virgil: triste Minervae sidus nennt.Caes. German. Progn. fragm. 1.;

Grandine permixlas Aries nivibusque caducisSpargit vicinas supra juga tristia nubes.und fragm. 2. v. 63 — 65*

Cum peeudis vil/is auratum fulserit astrum,

J-^entorumque graves et dirae grandinis irae,

Non intermisso quatiendi tempore, surgent.

Die Autorität dieser Schriftsteller und Kaiendarien wird bestätigt durch zahlreicheDenkmäler. Hirt theilt in seinem Bilderbuche, Heft II. Tafel 14. Fig. 6-, ein solchesmit, wo neben dem Widder die Eule der Minerva steht, und aufserdem überdiesem Zeichen der dort weggelassene Kopf der Göttin. In eben diesem Bilderbuche,Heft I. Tafel 6. Fig. 5., ist eine Minerva dargestellt mit zwei Widderköpfen auf demHelme, und in allen Sammlungen finden sich Statuen und Büsten der Minerva mit dem-selben Attribut. Bios im Antikentempel zu Potsdam sind zwei der Art, beide über Lebcns-gröfse, die eine seihst kolossal und im strengsten Styl der älteren griechischen Kunst aus-geführt (nach dem Katalog Nr. 153. und 178.). Mir ist die Durchzeichnung einesVasengemäldes mitgetheilt worden, wo neben der Minerva ein Widder, ganz in der Stel-lung, die dem Zodiakalwiddcr gegeben wird, angebracht ist. Dafs also Griechen undRömer dieses Gestirn, als der tutela der Minerva untergeben, betrachteten, läfst keinenZweifel zu; wenn man auch nicht hicher ziehen will, dafs zu Athen die jährlichen