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zwar keine Städte, aber doch bleibende Wohnungen, die sie Mapalia nennen; ihreLebensart ist dürftig und genufslos, Milch und Wild die gewöhnliche Nahrung; denn dieHecrdcn, der einzige Reichthum, werden möglichst verschont. Noch weiter iin Innernverwildern die Menschen immer mehr; unstät den Heerden folgend, schlagen sie ihrebeweglichen Hutten da auf, wo die Weide es nöthig macht" ü. s. w. (Orae sie habitantur,ad nostnim maxime ritum moratis cultoribus. — Proximis nullae quidem urbes stant, tarnendomicilia sunt, quae mapalia appellantur, victus asper et munditiis careris; — gregibus, quiaid solum opimum est, quoad potest parcitur, Interiores etiam incidtius sequuntur vagi pecora,utque a pabulo dueta sunt, ita se et luguria sua promovent etc.) Mehrere der Kap. III. und IV.für Grhber erklärten Ruinen dürften sonach Reste befestigter Landsitze seyn, worauf aucheinige hei Ptolemäus vorkommende Namen zu führen scheinen; da man in solcher Nach-barschaft beständiger Angriffe der Nomaden gewärtig seyn mufste. Die zahlreichen unter-irdischen Gemächer brauchen nicht nothwendig hlos zu Katakomben gedient zu haben,sondern konnten auch zum Aufbewahren der Vorräthe, und in diesen brennenden Gegen-den, selbst als Gegenstand des Luxus, zum kühleren Aufenthalt während der Sommer-monate, unentbehrlich seyn. Bemerkt man doch selbst zu Rom, z. B. in den Bädern desTitus, unterirdische Gemächer, deren Anlage nur diesen Zweck gehabt haben kann (obenKap. III. S. 45.).
Auf der Karte ist übrigens statt Konischa, zu lesen: Koreischa; statt Mougarel-Dokar, Mongar el-Dokar; und durch die Art der Schattirung ist der Bahr-Belä-Mä scheinbar etwas schmäler geworden, als er hätte seyn sollen, da seine Breitevon Rand zu Rand an anderthalb deutsche Meilen beträgt, und blos ein unbedeutenderSandrücken, der aber hier das Ansehen eines Berges erhalten hat, denselben von demThale der Natronsecn trennt.
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