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[Hauptbd.] (1824)
Entstehung
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Die übrigen Glassplitter wurden in der Feuersteinschale mit Wasser fein gerieben.An einem mit dem feuchten Glaspulver bestrichenen Streifen des gerötheten Lackmus-papiers wurde die blaue Farbe wieder hergestellt. Auf diese Anzeige wurde das Glas-pulver mit dcstillirtcm Wasser stark ausgekocht; das durchs Filtrum wieder geschiedeneWasser in der Warme verdampft, hinterliefs eine alkalische Salzrinde, welche, nachdemsie mit wenigem Wasser aufgelöst worden, dadurch, dafs sie mit Platinauflösung einenverhältnifsmäfsig häufigen Niederschlag des gelbrothcn dreifachen Platinsalzes bildete, sichals Kali ankündigte.

Das Glaspulver wurde hierauf mit Natrumlauge eingedickt, und geglüht. Nachdemdie Masse wieder mit Wasser ein eicht worden, wurde sie mit Salpetersäure übersättigt,und zur mäfsigen Trockne eingedickt. Nachdem die Masse wieder aufgelöst, und dieKieselerde geschieden worden, zeigte die filtrirte Flüssigkeit hei ihrer Prüfung einen bedeu-tenden Bleigehalt an.

Diese Analyse hat demnach, wider Vcrmnthcn , Kali und Bleioxyd als Bestand-teile dieser Glasmasse finden lassen; ein Umstand, welcher Zweifel an ein hohes Alterderselben erregen könnte, wenn nicht Gründe berechtigten, sie als Kunstprodukte auslriihcrn Zeiten zu betrachten. u

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