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[Hauptbd.] (1824)
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Ichneumonsrallen, Mäuse und Fledermäuse; ferner die zahmen Thiere,unter denen auch breitschwänzige und grofse arabische Schaafe, Mam-breziegen und Büffel sind. Die Pferdezucht ist seit der Auflösung derMameluckenregierung vernachläfsigt worden, und wegen der beträchtlichenHeere und vielen Feldzüge des Pascha stehen die arabischen und dongo-lischen Pferde sehr hoch im Preise. Wer Pferde in Aegypten oder über-haupt im Orient ankaufen will, wird sie am wohlfeilsten und leichtestenerhalten, wenn er auf Schimmel, Piappen und Falbe, die Lieblingsfarben indiesen Ländern, Verzicht thut, oder auch solche Pferde wählt, die gewisseZeichen von übler Vorbedeutung an sich tragen, aus denen die abergläubi-gen Türken die Folgerung ziehen, dafs ihr Herr durch sie den Hals brechen,oder auf ihnen in der Schlacht seinen Tod finden werde. Die BehauptungSavaresi's, dafs die Beduinenpferde nicht beschlagen würden, ist unrichtig,alle, die ich hei den Araberstämmen sah, waren es *).

Das Nilpferd steigt den Strom sehr selten bis nach Aegypten herab;jedoch wurde vergangenes Jahr eins in Ober-Aegypten erlegt. Der Kroko-dile und Nileidexen oder Wären habe ich schon früher erwähnt; die Schlan-gen lagen während meiner Anwesenheit in Aegypten wahrscheinlich noch imWinterschlaf, denn ich bemerkte keine, obgleich sie, wie die Scorpionen,Chamäleons und Fidexen, häufig seyn sollen. Schnecken und Muscheln habeich gar nicht wahrgenommen, so wie nur eine einzige Moosart, die an denSpalten des aufgerissenen Nilschlammes wuchs. An Fischen ist der Nil arm,sowohl in Beziehung auf die Menge derselben, als auf die Verschiedenheitder Arten, deren nicht sehr viele sind.

An Vögeln bemerkte ich Geier, Sperber, Weihen, Falken von verschie-dener Art, Käuzlein, Neuntödter, Baben, Krähen, Mandelkrähen, Nachti-gallen, Brachvögel (hier Sultanshühner genannt), Bachstelzen, Schuhus,Regenpfeifer, Wiedehopfe, Eisvögel (die hier Paradiesvögel heifsen und sehrschön sind), Reiher, Fischreiher, Pelikane, Kraniche, Flamingos, Störche,

*) Oben pag. 183.