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[Hauptbd.] (1824)
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wiederholen sich allenthalben, und auch über der ins Innere des Tempelsführenden Thür erblickt man ein widderköpfiges Bild. Wegen der Dunkel-heit des Porticus erkennt man nur mit Mühe die siderischen Bildwerke an derDecke desselben, die mit Staub bedeckt ist, wo. sich auch die Tafel XXIV.Fig- 3. mitgetheilte Gestalt mit vier vereinigten Widderköpfen befindet.

Anderthalb Stunden nordwestlich von Esneh befinden sich die Purineneines anderen Tempels, an dessen Decke man ebenfalls Fragmente einesZodiakus antrifft. Ich besuchte indefs diese angeblich ganz zerfallenenPieste nicht.

Die Stadt der Ilithyia, die wir zunächst erreichten, lag am rechten Uferdes Nil, wo der wahrscheinlich altägyptische Name derselben *) sich nochin dem des schlechten Dorfes Elcids erhalten hat. Ihren alten Glanz bewei-sen die Pieste dreier Tempel und eine starke Umfassungsmauer aus unge-brannten Ziegeln, von 24 bis 30 Fufs Dicke, die, obgleich man hin undwieder die Steine gewaltsam herausgebrochen hat, noch sehr fest ist. Jederdieser Ziegeln, aus Lehm mit gehacktem Stroh vermischt, ist 18 Zoll lang,7 Zoll breit und 4 Zoll hoch. Der Umfang dieser Mauer beträgt an 2000 Fufs.Innerhalb derselben liegen die Ruinen des Tempels der ägyptischen Lucinaoder Geburtsgöttin, welche gewöhnlich den Namen Bubastis führt und dergriechischen Diana für gleichbedeutend gehalten wurde * # ). Zwar habennur sechs Säulen und ein mit Bildwerken und Hieroglyphen geschmücktesGemach desselben sich erhalten, aber aus den vorhandenen Substructionengeht hervor, dafs er sehr bedeutend gewesen seyn mufs, und, wie derzu Edfou, mit einer Mauer von Quadern eingeschlossen war. BeträchtlicheExcavationen würden indefs erforderlich seyn, um über die Einrichtungdes Baues Aufschlüsse zu erhalten. In der Nähe des Tempels befinden sichReste anderer Gebäude und eines heiligen Teiches. Tafel XX. Fig. 3. ist

*) Der Name der Göttin Elte&vix, obgleich gräcisirt, scheint nicht griechischen Ursprungszu seyn.

**) Man vergleiche die Erklärung von Tafel XX. Fig. 3. und Tafel XXIII. Fig. 4.