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mit dem Rücken aus dem Wasser hervorragte, sitzen und darauf pickensah. Ein von mir geschossenes Exemplar hatte Stacheln an den Flügeln,angeblich damit das Krokodil ihn nicht verschlingen könne. Zwei kleineNilfische, S/lka und Ghegar, sollen dem Krokodil mit ihren drei scharfenStacheln unheilbare Wunden versetzen.
In eben dieser Gegend erblickte ich die erste Dournpalme, die manweiter hinauf immer häufiger antrifft. Ihr Stamm ist glatt, geringelt undvon unten an immer gegabelt, bis zu den Kronen, deren sich zwölf biszwanzig auf jedem Stamme finden; die Blätter stehen in Büscheln beisam-men. Statt der Datteln trägt diese Palme dreieckige Nüsse, von der Gröfseeines Eies, deren äufsere schwammige Hülle eine zweite sehr harte, faserigeSchaale einschliefst, in w r elcher sich der gallertartige Kern befindet, der all-mählig eine grofse Härte gewinnen soll. Diese Frucht ähnelt sonach der Ko-kosnufs, und man macht daraus Knöpfe und Rosenkränze, die eine schöneFarbe und Politur annehmen. Der Geschmack der Doumnüsse soll widrigherbe seyn; ich vermag indefs nicht darüber zu urtheilen, da sie währendmeiner Anwesenheit in Ober-Aegypten noch nicht reif waren.
Ehe ich zu Kheneh eintraf, besuchte ich die, etwa eine Viertelmeilevom Nil belegenen Ruinen von Demlera, die wohlerhaltensten und vollen-detsten Denkmäler der .ägyptischen Kunst, welche durch die glänzendenDarstellungen des grofsen französischen Prachtwerkes zu verdientem Ruhmegelangt sind. Im Einzelnen finden zwar in den Abbildungen des grofsenTempels sich oft unbegreifliche Unrichtigkeiten und Auslassungen, mit Unrechtwürde man aber sie für verschönert halten; vielmehr ist die Anmuth derUmrisse, die Eleganz der Verzierungen, die Friedlichkeit und Milde desAusdrucks der Gesichtszüge und die stille Erhabenheit aller Theile und Bild-werke dieses wunderbaren Baues, in welchem der ägyptische Kunststyl mitdem griechischen um den Vorzug zu ringen scheint, hei weitem unerreichtgebliehen. Auch belehrt uns eine griechische Inschrift an der Fronte desPorticus, die unter der Regierung des Tiberius gesetzt ist, dafs dieser Tempelnicht der Isis, wie man nach einer Tradition älterer Reisenden angenommen,