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Die berühmte Aussicht von dem Gipfel der Pyramiden ist nicht so rei-zend, wie sie geschildert wird; Savary meint sogar, von ihr hätten Dichterzuerst die Idee eines Elysiums entlehnt. ZAvar ruht das Auge mit Wohlge-fallen auf dem majestätischen Nil, der Insel Pihoda und einigen Orangen-bäumen bei Ghizeh; allein aui'ser einem schmalen Strich angebauten Landes,der die libysche und arabische Wüste trennt, erblickt man nur Verödungund Unfruchtbarkeit, und einige elende Dörfer im Nilthal.
Die kolossale Sphinx ist jetzt weit mehr verstümmelt, als da Niebuhrsie untersuchte. Auf ihrem Rücken hat man eine Oeffnung entdeckt. Voreinigen Jahren liefs der englische Generalconsul, Herr Sai.t , sie durch Herrn
Caviglia ganz vom Sande befreien, wobei sich auswies, dafs der Körper des
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Ungeheuers grofsenlheils aus dem Felsen gehauen, dagegen die Pfoten, diebis auf fünfzig Fufs lang waren, aus Mauersteinen gearbeitet sind. Vor derBrust befand sich eine Art Kapelle mit einem Altar, alles ist aber wiederverschüttet. Zwischen der Sphinx und der mittleren Pyramide hat mankürzlich mehrere Gänge und Brunnen entdeckt, woraus sich vermuthen läfst,dafs neben oder unter der Sphinx sich vielleicht der Eingang zu den unter-irdischen Gemächern dieser Pyramide befand.
Die Katakomben, deren ich in der Nähe der Pyramiden mehrerebesuchte, enthalten zum Theil höchst interessante Darstellungen in Hiero-glyphen und Figuren, die wohl eine genaue Bekanntmachung verdienten.Erst neuerlich ist man aufmerksamer auf sie geworden. Nach dieser genufs-reichen Ausflucht kehrten wir am Morgen im Karavanenzuge nach Cairozurück.