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[Hauptbd.] (1824)
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doch dieser eben erwähnte Umstand, der nahegelegene nicht schlechte Hafen,die früher beschriebenen Grabmäler, die zu dieser Umgegend gehören, undendlich auch die Entfernung von Alexandrien dafür zu bürgen, dafs wirwirklich uns hier auf der Stelle des alten Parälo dum befanden. Auch istder Name El-Baratoun offenbar aus der antiken Benennung entstanden.Plinius rechnet von Parätonium bis Alexandrien zwei hundert römische Mei-len (H. N. V, 6.). Strabo giebt dem Hafen, an welchem es lag, einen Umkreisvon vierzig Stadien; die Einfahrt desselben war aber wegen Sandbänkegefährlich, und ist es noch jetzt. Die Stadt hiefs auch Arnmonia, und derWeg nach dem Tempel des Jupiter Ammon betrug von hier 1300 Stadien(32 bis 33 Meilen), und von dem nur hundert Stadien, etwa drittehalbdeutsche Meilen, westlich von Parätonium entfernten Apis fünf Tagereisen.Ungefähr in eben soviel Zeit erreichte Browne Siwah, indem er, wie schonbemerkt, in einiger Entfernung östlich von Parätonium die Küste verliefs,und sich südwestlich ins Innere wandte.

In der Umgegend der zerstörten Feste erblickt man noch die Mauernund Thürzargen von ebenfalls vernichteten Gärten, in denen wir erhal-tene Dattelpalmen, Feigen- und Granatbäume und Brunnen fanden; inetwas weiterer Entfernung sind arabische Grabmäler. Bei der Ruine stiefsenwir auf drei Araber, die uns mit grimmigem Gesichte anschauten, undunsern ehrlichen Magrobinen, wie dieser uns nachher gestand, aufforderten,uns Christenhunde zu ermorden. Dieser gab uns dagegen einen Wink,unsere Gewehre zur Hand zu nehmen, und sie bis zur Rückkehr ins Lageraus Vorsicht geladen zu erhalten, indem sich in geringer Entfernungnoch mehr fremde Araber zeigten; wahrscheinlich die nun heimathlosenBewohner von Baratoun.

Die ganze bisher durchzogene Gegend am Meer, jetzt eine Wüste,war im Alterthum, wo die Nachbarschaft reicher und hochcultivirterLänder die Anstrengung, Avelche der Anbau dieses undankbaren Bodensimmer erfordern mufste, zu belohnen versprach, urbar und ergiebig. Sielieferte sogar Wein, der nebst dem Biere das Hauptgetränk der Bewohner

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