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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
Entstehung
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Gemälde aus Glasröhren, S. 5. u. s. w. Fol-gendes sagt:

„Es verdient hier ins Besondere der Arbeiten„der Alten in Glas gedacht zu werden, welche in„der Geschichte der Kunst nicht berührt ist, und„dieses um so viel mehr, da die Alten weit mehr,„als wir, die Glaskunst betrieben haben, welches„dem, der ihre Werke in dieser Art nicht gesehen„hat, ein ungegriindetes Vorgehen sein könnte."

Nachdem er hierauf eines, in der farnesischenInsel entdeckten, aus Glastafeln von grünem Glasebestehenden Fufsbodcns nebst Scherben von Glas-schaalen, die auf dem Drehstuhle gearbeitet seinmüssen, erwähnt hat, fährt er folgcndermafsen fort:

„Bis zur Verwunderung aber geht die Kunst in„zwei kleinen Stücken von Glas, die im verwichenen„Jahre (das heifst im Jahre 1765) in Rom zum„Vorschein gekommen sind. Beide Stücke haben„nicht völlig einen Zoll in der Länge, und ein Drit-„theil desselben in der Breite. Auf dem einen er-scheint in einem dunkel- aber vielfarbigen Grunde„ein Vogel, welcher eine Ente von verschiedenen„sehr lebhaften Farben, mehr aber im chinesischen„ willkiihrlichen Geschmack, als der Natur gemäfs,„vorstellt. Der Umrifs ist sicher und scharf, die»Farben sind schön und rein, und von sehr lebhaf„ter Wirkung, weil der Künstler nach Erforderung»der Stellen, bald durchsichtiges, bald undurchsich-»tiges Glas gehraucht hat. Der feinste Pinsel eines»Miniaturmalers hätte den Zirkel eines Augapfels

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