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Gedcnckwürdlger Geschichten
drey tausentzu Fuß vnnd »500. Pferd sichauffgemacht/vnd ohne Trummel vnd Pfeif-fen (inmeinungdte Polen vnvcrsehencrweiß in ihrem 4äger zu vberfallen ) auffdiePolen zugezogen/ vmid den 19. Worgendtsfrüh bey denselben ankommen. Als solchesnun die Polen vermerckt / haben sie sich et-was herauß begeben/ vnnd mit den Schwe-den biß nach Mittag starck scharmutzie-
ret / bey wehrendem Treffen aber seinddie Cosaeken ohn sonderlich Noth abge-rissen / daß also der Polen in die zwey hun-dert im stich geblieben/darunter RittmeisterCato Banhoffgewesin.Es haben die Polenzwar das Geschrey im HolH vernomm?/we-nnauch den ihrigen gern zu hülff kommen/weil aber immittelst die finstere Nacht zuge-fallen/haben sie sich nichkhinauß wagen wöl-
len/ sonder« verhofft sie deß andern Tagsnoch anzukreffen/welche sich aber immit-telftdarvongemacht. Wieviel dißmal derSchweden gcblieben/konte man nik wissen/weit sie die erschlagene auff Wägen mit sichhinweg geführt hatten.
Barauffhatder Schwed die Brück beyBirschaw hinweg nemnien lassen / vnnd istmit semem Votck nach dem Weistenberg ge-
zogen/sich M>a zu lägern/vnd der Polen zuerwarten.
Bazumal hak ein Rath der Statt Bän-dig dem König in Polen vier schöne StückGeschützes/neben viel Munition/ zugcsand/hat auch vntersch iedliche Personen Volckzu werben außgesandt / mitlerweil das Pol-nische 4äger bey Grudentz sich au ch scbr ver-sterckt.
Nach