Gcdenckwürdigcr Geschichten
Venne-
märcklschei
Äricgs'
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der König inn Dcnnemarck wegen Perdonvnnd Restitution Pfaltzgraffs Friderichs zuvnderschtedlichen malen inständig angehal-tn/ biß dato aber solche noch nicht erlan-gen könncn.vnnd doch gleichwol an vnder-schicdlichcn Orthen/ inndcr Chur MarckBrandenburg / Fürstenthumb PommernvnndMeckelnburg/Qstlandcn / Hanscstct-ten vnd gantzNiderpachlen vor vnd im nantenHöchflcrmcidtcn Kömgs »nn Benne»narckstai cke Werbungen Vorgänge/auch cm zim-lichc Armada zu Roß vnd Kuß aufs dtc Bcmgebracht/vnnd nachgehendts immerdar ver-sterbet worddn/ daß auch die Musterungenfürgange/ vnd alle bereitschafft zum Feldzuggemacht:Vnd dan wegen dieser Kncgsver-fassnng ungleiche Meinungen von mennig-lich lmH.Reich geschöpfft/von etlichen auchspargirt worden/ob solte Königl. Würde mDcnnemarck solch Kriegsvvlck wider Kcy-serlichc Maycstät vnnd etliche Fürsten deßReichs zu führen gewillet seyn/als haben wirein Notturfft erachtet dem günstigen -seserzweier Schreiben jnnhalt/so vom König inDcnnemarck an höchstermclteKcyserl.Maf.kurtzauff einander abgangen/ zucommuni-ciren.
Es liessen Ihre Königliche Würden fhroKeys.Mayestär vnnd hicmit v-iverhalteiiseyn/welcher »nassendie samptliche Fürstenvnd Stände deß Nidersächstsche.i Kraysesshne den König als dessen Mitstand »vcgendeß Fürstenlhumbs Holstein/ zu»n Krayß-Obristenerwelct/auch durch einanschenlichDeputation etlicherFürstö deßKreyscs solchAmptaufftragen/vnnd vmb dessen Acccpt»-rung innstendtg ersuchen lassen. Ob nun wolfhre Königliche Würde bey fetzigen gefähr-liche iäuffen vnd grosscrIerrürtung deßRö-mischen Reichs der Verwaltung selbigenAmpts gern weren vberhaben geweft/so tzettesie doch wegen enibsigen anHaltens vnnd son-derbaren vertrawens / so sie bey den K rayß-ständcn verspürct/fnen ihre Bitt nicht abzu-schlagen gewüst/sondern vielmehr darein ge-willigt vnd erwehnresAmpt atiff sich genom-men/welches er der König hienm der Kays.Mayestät vnnd^tbd.entdecken vnnd dieselbedabey versichern woltc/daß er in Verwaltungdesselben sich allezeit denReichs/vnndKrayßVerfassungen gemeß erzeigen/vnd was Inn-haltv derselben eiiiemKrlegsObristcn obligkMit gebü»;endem stciß verrichten wolle.Nachdem auch fhr Königliche Würde fhro wohldtegcdanckcn machen köntcn/das von fetzi-gerVerfassung vnnd demVolck so der OrtsauffdieBcin gebracht werde/ allerhand vnd! vielleicht vugleiche Bericht bey Ihr Keys.'Maycstät einkommen/ als haben dieselbennicht vnderlasscn kö»teii/den gründ dcrWar-helt htevonzujchrcibc/welchcr stch also ver-
halte.Nach dem etliche Stände deß Kray-ses durch schwere einquartirung vnd andereKriegspressurenfastgantz außgesogen vnndverde, bt/vnnd vbcr das der Beyerische Ge-neral Graste von Tilly noch newlichcr zeitetlichen Ständen ücnovv geträwet/ daßdannenhcro bey mä nniglich eine notturfft er-achtet worden/ sich inn etwas bereitschafftzusetzen/ damit der Crayß von dergleichenMolestten vnd vnerträglichen bcschwerungtkünfftig möchte gcfreyetbleiben/warzu danner der König seine Stimme mitzugeben genötigtworden.Weilndannfhre KöniglicheWürden gesehe/daß auch deren Oerter/daßan dieselbe ein las gehabt/nm cmqnartlrungnicht verschonet / sa auch die von fhr Keys.Maycstät vnd Oauffdero ansuchen ertheil-te Mandata/ solche Ocncr zu räumen vonfetzcrwehntem General nicht refpectirc wor-den ^ sondcrii auch der Detlneniärocischeu de-putirteii Offitirer wol hönisth gehalten/ vndmit Vorgebung/ daß sie nicht m den B.isftenschweben könmn/abgewlcscn worden/denoc-gen hellen die samencliche K.ayßstände mistMittcldenckenmüssen/ wieihrc^ande hm-füro von solchem ^andtevcrderbcn kötldtcigesichert werden/ zu welche,n zweck dann diejetzige pi-Xpsl sriones colllmirtö vnd gerich-tet wefen.WetchevthreKöntgilcheWürdenIhr Keys. Mafcst.vnnd t^ibd. damit selbe wkett» widriges einbilden liessen/freundlich het-ten anfügeii wollen vnd blieben deroseldcn zufreundlichendienstcn vnnd gefallen federzenwillig vnd erbittig.
Imaiidern Schreiben lud eollem äaron»it dem vorgehenden deß i^.Mai/.außSe-genberg schreibt höchflermelteKönigl.Wür-den von Äennemaräk/:c. an die KeyserlicheMayestät/siehettederofelbcn freundlich zu-schreiben vom Drcyzchenden deß MonatsAprilis wol empfangt vnd darauß vernom-men daß Ihr Keys. Maycstät zu wtderbrin-gung deß allge»neinen friedens in Römi-schen Reich einen-Deputation Tag außzu-sthrciben vorhabens/vnd deßwegen fhre Kö-nigliche Würde vmb einwendung deren Of-sicwn an Orten/da solche es nötig erachteteninsonderheit bey deß Königs inn Groß Bri- ^tanmen versuchten. Wie nun fhre Königli-che Würden das erste mit sonderbaren frew-den vernommen/daß IhrMayestät v-id ^d.den mit so vielen seufftzen gewünschten Frie-den wider zustifften sich angelegen sein liessenverhofften auch/Gott dcrAllmcchtlge würde!seinen gnädigen Segen darzu geben/ also se- ^hen fhre KöniglichcWürde inl andcrnPun-!cten nicht wie fmezu thun. Dann Ihr Keys-!Mayest.vnnd Hebden hetten sich noch z,octsi ^fcls ohn wohlzuerinmrn/was Er der K onigauß vffrichkig wolmemendtm Hertzcn vor jme<ji3,darauffcinInterpositiösunvire >rcr-,
den
AnoerSchrcibniSonrg» iliDenn««-marck in«haltendein noch,malige t»ecrcessioiiflirpsass.