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Fama || Avstriaca : Das ist/ Eigentliche Verzeichnuß denckwürdiger Geschichten/ welche sich in den nechstverflossenen 16. Jahren hero biß auff vnd in das Jahr 1627. begeben haben. Darin sonderlich die Böhmische Vnruhe vnd Außgang derselben/ neben viel andern sachen so sich fast in der gantzen Welt zugetragen/ erzehlet werden Sampt einem kurtzen Stam[m]Register deß Hochlöblichen Hauses Oesterreich
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Eigentliche VerZelchnus.

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I Widtraitt»örtlichSchrobenGe-neral« TU«l? a» Her-c.ogLhr,-

gc Bestallung trctten würden / solches alleindenselben schädlich/andern aber ohne Nach-theil scynsolte/allcstrewlich/vnnd ohn Ge-fährde.

demnach auch ihme GcncralnTylliamallermeisten bcwust/wie steh die Sachen vonLllig zu Tag/gedachtcoHertzogsChrtstiansvnd seines Kricgsvolcks halben/ anlassen/vnnv was seiner gütlichen Accommodakionwegen sich verhoffcnd erzeigen würde / alshcttenIhrcKcyscriichcMai.ihm diese Ih-re K cyscrliche Rcs olt,t»on/auffangczogcncnFall/deren sichzugebr.iuchcn/zu senden wol-len/so er auch durch emcn qualtficirten Sub-delegnten gedachtem Hertzog Christian vnddessen Hiffictrern/auch gemeinen Soldaten/neben Vorzeigung gcgcnwcrtigcn Kcyscrli-chen Schreibens/gcburlich würde zu im inn-ren lassen.

Ä»cse Kcyscrlichc beschehene Resolutionvnd respcctiucExtension hat gedachtcrGraffTylli nicht allein Kürst Christian «ntimirenlassen/sondern auch zugleich/ vnd nicht langhernach sub dato den z. Iulii/auffdas hiebc-vorden 16. Gito abgangencnSchreiben alsogeantwortet.'

Er Grafs Tylli hette das sub dato d. n i6.Iunii abgangenes Schreiben mit gebühren-vemRcspeci lesend vernommen/ welcher Mas-sen Jh. Fürstl.Gn. begehrten/daß derselbener sttnVorhaben vnd wohmdasselbig eigent-lich gerichtet/klarlich vnd rorunüc crössnensoltc/dargegenIhr Fürstl.G.jhmzu erken-nen geben/daß dieselbe IH.Keyserlichcn M.ertheilten Pcrdon/in der Manier vnd FormIH.Fürsti.Gn. angeborten / zu aeccpkiren/Bedcnckcns trügen/ aber demselben vuver-fchrei.cket vnd a.isser einiger Hmitation/oderKönlgt.Maycst.zu Äcnncnmarck vorneh-men Abgesandten eingereichten Erklärunggemäß gern erstreckt e)i tctidirt sehe möch-ten/wettern Inhalts obgcdaehtcsI.Kürstl.Gn. Juschreidcns.

Was nun von der Römischen KeyscrlicheM. j m Tylli,nit dcro vntcrhabcndenKricgvArmccins Wcrck zu richten/allergnadigsteommandirt vnnd auffgetragen/ solches ha-be dengesamptenChur-Fürst-vnd Standendeß hochlöblichen Nwer Sachs. Craiscs anjetzo zu-lüncnburgversamblct/EraußTrew-hcrtztgcrWolmcinung zu widcrholtcn malenvnderthanigst/ vnterthanig/ dienst vn frcüd-lich inSchrifften cntdccket/nichtzwciffelcndIhrer Fürstlichen Gn. danncnhcro giiugsa-mcr Bericht dessen vonKeyserlicherMastst-jhin auffgcladcnen gemessenen Befelchs hal-ben zukommen seyn würde: Sonsten verste-he er mit Bcfrcmbdung/daß Ihr Fürstl. G.d,c offcrirte Kcyserlichc Huld vnnd Gnade/biß annoch ab- vnnd von sich gcwicscn/vnnddie ergriffene Waaffen ftrrncr in Händen

zu behalten resolvirt vnd geneigt jeyu/dan erTylli gleichsanib vor Augen sehe die mcrck-ltche Inconvemcnticn/so Ihre Fürst!. Gn.auß solcher Verweigerung vnd beha, .'.lichcrFortzsetzung deß Kriegswesens wieder Ih-rer Kcyscrlichcn Majestät vättcrlt ches m-ld-tcs Hehomren vnnd Abmahncn/lcichtjambbegegnen möchten / allermeist aber was vorJammer/Elend/ Trangsal vnn.d Vcrdcrb-nuß/gcstaltvergleiche Vnheil dem ansehcn-ircheK ricg bevorab jctzigcrAcit oh»z abgeson-dert anhangen theke/iand and -keuchen dan-ncnhcro zucrwachsen dörfftcn/ Wcrcabcrgleichwol darneben dcrgetröstc zuucrsichtig-ltchet, Hoffnung/es würdcnIhrcFürstl.G/zuvorderst Ihrer Keys.Majest.also favora-bcl vndgnädigst Gcgcmragung dcro sast in-nersten Keys.Ma/.Huld vnd Elcmentz/ danauch der Königlichen M. in Äenneumarckso wol Ihre Fürstl. Gn.hochgeehrten FrawMutter/ vnnd aller vnd jeder dem hochlobli-chcn Nider Sächsischetl Eraiß angchorigenChur-FürstcitvndStänden trcwc vndautzrechtervngcferbter^ieb vnd Zuneigung ent-sprlcssendeErinner-vnd Warnungen/bittenvnnd suchen/weiln in mehrerm Nachdruckvnd Effect als etwa anderer keuche Vcrlcit-tungcn/vnnd nicht auffIH.Fürstl.Gn. nutzrcputationvnnd Hochhctt/odcr auch die ge-mcineWolsahrt jhr Absehen gezielct/ ln dcroFürstt.Gemüch operirii vnd würcken lasseit/dann jhm viel Ueber vnnd annnemUchcr seynwürde/mit der vnkergebene Keyserlichcn Ar-mee in ruhe zu stchen/vnnd Jh. Fürstl. Gn.Gemühts Endcrung/damttdicsclbcn -kandvnd^euthtröstlich crfrewen würden/zu ver-schonen/als einigem wiewol noch vnverhoff-tcn Attentiren entgegen Ihre Keys. Maro-der deß Reichs gehorsameStändc/mit abgc-trungcnen bllllchen vnd in allenRechlen vndReichs Satzungen bcgründken Äcfensions-Mitteln zu begegnen.Sonst vnterhieUc IhrFürstl,Gnad.cr zu nochwendigerAblcimin-gen in dcrosclben Schreiben besindlichenAn-zugs inVnterchänigkcit nicht/daß dieselbevermeyntlich von etn-odcr andcrm/ so derKcyserl. Maj.odcr auch seiner Sachen vbclzu gethan vnd gewogcn/m deme vnglcich vnzu mssdt berichtet worden/ ob sslte er in derWcttcraw/FränckischenvndSchwäbischcnEraiß oder anderer Archen von den RuthenGelt erpresset/vnnd zu Vntcrhaltung jhmcanbcfohlencrKricgsArmce vcrwcndtt habe/dan», er sich derselben Mittel niemals ge-braucht/auch zu gebrauchen nicht benöbtigergewesen/ So wüste er sich keiner fremd ocnNation/die in das H. Römisch Reich widcrdesselben Verfassungen eingeführt / zu erm/ncrn/sondern die jen»ge Soldatesca/so vnterseinemCommandobcgrtffen/bestcheauffsol-chen Nationen / welche Kderzeit vnter deß

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