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! ?u ^andsraff MotttzCassel bey Ihrer Fürst-lichen Gnaden vmb ein Paß vnd Durchzuganztihalten/abgsscrtigt wordi/ weichen dochIhre Fürstliche Gnade ohne endliche Reso-lution widerumb von sich gelassen hat.
-Demnach aber inmittelst der Her! Gene-ral in dem Feldläger zu Assenhennb angelan-get/hat er nit allein bey hochgcdachter IhrerFürstlichen Gn.wegen jhmc / vnd seiner vn-dcrhandcn habender Armee/einen Paß vnndDurchzug zugcstaten angehalten / sondernauch noch zum Vbcrssuß derK.M.Schrei-bcn anIhrFürstl-Gnadezugleich mit abge-fertiget.
Darauff Ihrc Fürstliche Gnade durch ei-ne an H. General abgesandte Bottschasstgedachten bcgertcn Durchzug gantz freund-lich abbitten lassen/mit diesemZusatz.Eshet-tc sme Hcrtzog Christian von Braunschweigvn der Manßfelder hefftig getröhet/wo fernsie eintzigen Paß dem Keyftrlichcn Kriegs-Heer gestatten würde/daß sie alsdan scin gan-tzes Fürstemhumb vcrhcrgen wollen. Alsa-ber der Her: General hierauff repliciret: Ernemlich dißfalle der Keyserlichen Majestätgehorsamb leisten müste / darauff dann die«Vachen in etwas suspendieret vnnd auffge-schoben worden.
Vber kurtze Zeit jedoch hernach ist derHer: Vice General/Freyher! von Herberß-dorff/tn deßSchwabischen Creyscs ^.äger ge-zogen/ hatdaselbsten sovo.Mannzu Roßvnd Fuß auffdieBein gebracht/ vnd mit sei-nem gantzen / auffdie 15000. Mann sich er-streckendem Kriegsheer sich dem Tyllischen-Läger eoniungiert/vntcr welchem Verlauff,4.. grobe Stück Geschützes/ vnd ctl»ch,oo.nnt allerhand Krtcgsmunition wol bcladcne' Wagen Theils durch Fränckfürt/Thtls a-bcr durch Hanaw / naher Roßbach in dieWetteraw abgeführet worden.Vntcr dessenhm ein Polnischer Landsherr zu Regcnspurgder Keyserlichen May. i^ooo. Cossaggenauff Keyserlichc Besoldung anerbotten: Ge-siallt dann ebener Massen Ertzhertzog Carlevonerst.vnnd allerhochstgedachtcr Keyserli-chcr Majestät befchltcht worden / daß sieauffdie Schlesische Gräntzen einquartimeCossaggen dem Keyserlichen Kriegsherr zu-schicken solte: inmassen dann auch/zu gleich-messigem! Ende der HEn General GrassTylli mit 14000. woigcrüster Mann auffdieBein gebracht: von welches Expedition wirkurtz hernach etwas weiters vermelden wäl-len.
Mitlerweilijrbey nochwchrendem Chur-fürstlichen Convent/vnder dessenHer! Jo-hann Georg von Polnitz Chursiirstl.Säch-sischcr gsheymer Raht von seinem eigenenDiener/einem Franyosen so sich voll gesof-fen/ trewloß/ meyneydiger Weise zu Regcn-
Lerzcschnuß»
spurg mit einem Messer erstochen/v« daraufffolgenden ?. Tag gedachtes Monats / äuffAnordnung der vbrigcn Hcrrn SächsischenDclegirten/ ehrlich zur Erden bestattet / derMörder aber am s.Tag hernach/nach dcmejme der Nachrichter erstlich die RcchteHandabgehawen/mit dem Schwerd gerichtet/dasHaupt neben derHandt/vnnd dcni Mörderi-schen Messer aber auffd cn RegcnspurglschcnBrückcnthurn/ zum Abschew vnnd Schre-cken dergleichen Mörderischen Gesellen/ge-stccket/ der zerstümmeltc Cörper aber bcgra-benworden. Lhur«
Gleicher gestallt hat auch bey noch weren- Mcy»>pdemConvent Chur Mcyntz zu Rcgenspurgvon Irer Keyserlichen Majestät/welche ihr z»dazumahl mir den Keyserlichen Kleynodien spur^.dienen vnnd auffwartcn lassen / die Regalien ^seines Ertzbisthumbs empfangen / vnnd denHerrn Ertzbischoffen zu Saltzburg/wie auchIre Fürstliche Gnaden/ Landtgraff Ludwi-gen inHessen/:c.zu Assistenten gehabt.NachVerrichtung solch Keyser-ChurfürstlicherSolcnnitkt hat Allerhöchstgedachte IhreKeyserlicheMajcstct die damahls anwesendeChur-vnd Aürsten/benebenst Hcrtzog FrantzAlbrechten zu Sachsen-iawenburg / vnndFürst Christian von Anhalt / zu dem Keyser-lichen Mittagsmahl allergnedigst beruffen/vnnd nach demselben einen Bären Hetzen las,sen/welchem lustig vnd kurtzweiligem Spe-ctacul auch die hochlöblichste Römische Key-serin/mit jhrem gantzen Frawzimmerbeyge-wohnt. Der iunge Printz von Anhalt aberist zu glcichcrZeit inGegcnwart etlicherFür-stcn vnd Herrn/ohne Vbergcbung eines em-sigen Reverses/wicderumb inn vorigeseineFreyheit gesetzt worden.
Nicht lang nach diesem-KQu. hat den 1-.Martij die Römische Keyftrlichc Majestät(innbeywesen etlicher Chur vnnd Fürsten)
Herrn Johann Georgcn/Graffen von Ho-henzollern/in den ReichsFürstenstandt aller-gnädtgfl erhebt/ vnd in als einen Fürsten deßHeil. Röm. Reichs, durch den Herrn ReichsVice Eantzlern publicirn lassen^
So ist auch damals vnd allda der anwe-sende Apt von Fulda Todts verblichen/vnnd Fulv«««die Fuldische Grenken mit etlichen FähnleinCraback/biß zur Wahl eines ncwen Hauptsvnd Fürsten» verwahret worden. Demnachaber das hochlöbliche Capilu! am 12. Tagdieses Monats / rechtmässiger ordentlicherWeise Herrn Johann Bernhard Schenckvon Schweinsberg einhclliglichen erwchlt/als ist cr/bald nach wohlvolnbrachter Wahl/von der gantzen Clerisey zur Fürstl.Residentzgantz statlich begleitet worden. ,
H,emtt hat allgemach der ChurFürstl.Convent zu Regcnspurg seine endtschafft er-langen wollcn/dcrwegcn Chur Sachsen vnd
Branden-