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vnnd Brandenburg aufgenommen / vn-tcr dessen nicht vnbillich zu Gemüht geführt/weil die Sachen also auff den cxrrem i^ be-rührten / vnnd damit nicht «wann andereMittel erfunden würden / dardurch ein nä-here Verwandschafft der Gemühter zu hof-fen/ vnnd/ im Gegentheil/ ein gäntzliche ei-nes so henlichenConvents ( auffwelchen/ zuAuffheb-vnnd Abwendung hochschädlicher/dem Heiligen Römischen Reich bevorstehen-der Gefahren/ jedermänntglich/ in-vnd aus-serhalb deß Reichs/ ein sonderlichs Aug ge-worffcn bette) Acrtrcnmmg zu beförchtenseyn möchte/als hmcn sie für rathsam beysiehbefunden/sabsonderlich weil der Keyscr-llchenMajestät Resolution/aus) angcborncrKcyscrlicherMiltigkcir/zu einerpartialvndronditional/vorhcrgangencr seht, ldigcrSubjection / Restitution deß Pfaltzgraffcn ge-richttt)auff daß atterhöchstg.I.KcyscrlichcnMai« nicht vnbillich vntcrthänigsie Hanck-sttgungen gethan/sie auch vntcrthänigst ferz-ners gcbcttcnwcrdcn sollen/daß sie nit alleinhinfüro in solcher Kcys.Gnadcn verharren/sondern auch auff vorhergehende schuldigeVntcrwcrffung Pfalygraff Fricderichs/(derentwegen man ehlfier Gelegenheit erst-gedachtenPfalygraffen erinnern sollen) dieVersöhuung/vnd versprochene KeyscrlicheGnad jme aller gnädigst gedeyen lasten wol-len.
Äcmnach auch die Königliche Würde inEi.gclland/damit nicht vielleicht seine jün-gere Enckclcin vberschritten werden möchtk/so inständig vnd sorgfaltig gebtttcn / deroscl-bcnBlutssrcundvn Verwanden auch selbstdaslas acquilitom vorgewendet hkktemAlshette manI.K.M.auffcin newesbitten sol-len/daß ste/dleserSachen wegen/ein freund-ltche Composilion vnnd Vertrag an einemwolgclegcnenHrhtallergnedigst benamsen/v»td(wofcrn e twann vnder solcher Composi-tion e»n rechtlicher Proceß entstehen würde)mit Zuziehung deß Ehurf. Eollegij/ solchekontrovers) zu gewisser vnnd bcsttmpter Seitallcrgnedigst auffheben wolre»
Wami aber ferners dw Key. M.dem B.Herzogen in Beyern / wegen semer hohenVcrdtenften/dieEhurPf.(wclchelcdig/vndwegen deß Pfatygraffcn begangenen Exceß/also/weder der güldenen Bull/ noch dcr Kö.Eapttulattvnzuwtder/IH.Mchetmgefallenzu scynvcr»neyllct) einzuräumen beschlossenhettc/ale wcrcI.M.vndcrthenigstzu bitten/daßfoiches änderst ntt / als vorerzchlter Mas-sen/geschehen möchte/damit nu/beyVcr-bictdung solches/ die EH.Pr^emineny vnndHochhctt viellercht auß der Acht gelassen/noch auch gcdachttEnctelttti/viwPsälMjcheBlutsverwandcn jres PratensionRechtcnsberaub« werden möchten.
Weil aber hochgedachkes Hersogen inBcyern/zu gemeinem Heil vndWolfart ge-neigtesGemüt/gute auffrichtige Intention/vnd Heroische Tugendt in allen/ welche zuBeförderungg!eichförmigerIustitien/Wi-derbringungeines sichern/rechtschaffenen vttbeständigen Friedens / auch zu VerhütunggrössersVnheiks nothwendig erfordert wür-dcn/gany ruchbar/ norori. vnd bckant were/als were auch hrnwiderumb zu hoffen/ wannI.F. Ä. derentwegen/vnd was ctwan wei-ters zu betrachten vorfallen würde/ bessernBericht empfangen möchte / alsdann würdesie/gemeines besten wegen/solch allcrgctrcw-ste Propositwn jrim geringsten nicht zu wie-der seyn lassen.
Die Eh. Sächsisch- BrandenbürgischeGesandtcn/vnd dc>l Äurchl.^andgraff^ud-wigenzu Hessen/was anlangete/hcttcn selbi-ge folgender gestalt sich resölvirt vnd erklärt,Vnnd erstlich zwar tue Churf. SächsischeGesandten:Äaßncmltch mobcrzchlrcn vo-tisfo herzlich aufgeführte t'uncjcimcra vber-genugsamb bezeugt he ttcn/ wie gctrcwlichst/vntcrthänigst/vnd gehorfambst Jh.Eh. G.Raht vnd gute /lfsccrton/zu Erlangung wa-rcr vnd beständiger Friedens Intention/ ge-richtet gewesen wcrcn.Vnd gleich wie selbigeindcnKundammtab'Oakungen/Excmpeln/Reichs Rechten/Gcwonhmen/vnnd andernherüichen/vndvcrstandig-vorsichtigcnVx-sachen vnd Motiven fundirt wcrcn/also wereauch hinwtederumb im geringsten gar keinzweiffcl/solche nicht anderst/alstrcwhcrtzigst!v»id gutherzigst verstanden/vnd in obacht ge-nommen werden würden. Vber das hctte I.CH«Gn.alljhrVcrtrawen vnd Zuversichtauff Gott gestellt/wann nemlich I. Ch. G.vorgetragene frldlicbende Mittel für gut aufvndangenommen würden/sie alsdann niehr/als vielleicht jemand gemeint hette/jreZrcwvnnd Hebe zu eröffnen gesinnet were.Wannauch die Gesandten an ein sonderbahre In-struktion gebunden wcrcn / vnd also weiuersmchts tegmm'.ren oderguthelsscn tönten/alswürden tue anwesende E hur- vnd Fürsten/ ingleichem auch der abwesenden Gesandten/nach hocherleuchtem jhrcm Verstand!/ gnä-digst vnnd melfreundUch abnehmen / d aß siecn solch gethane Proposition mcht emwilll-gen können/sondern jre vorige V k» ra danialswtderholcn müssen/ darbcy dann zuverireh-men/daß der Ehur Pfaly Translation kemfricdlichesMtttcl/sönder,»Gegentheils diercstitutton gedachrcrEtzurPfali) zu dcständt-gcr Ruh für cm nothwendiges Mmcl geach-tet würde.
Heßglcichen betten auch die Ehur-Bran-dcnburgtsche Gesandten / ihrer Resolutionnach/jre Meynung/tmNamcn ihres HerznPrmeipatu/genug janitich zuverstehc geben.
Wann