ckcr Sttinach/ Schönaw/ Wimmersbach/vnnd daselbst herumb ligcnd/ begeben/ vn dieOrth besetzet / wie auch am 4. Decembr. auffd,e ncwgeschlagenNeckcrbruckc/mitt n-Cor-net Reisigen/vnnd etlichen tausend!zu Fußdas Schloß Kiseloch/ darinnen Manßfeldi-sche Besatzung gelegen /einzunemmen/vnndmit seinem Volck zum Don Cordua vberRhein zu coniungiren sich vnternommen/darvon an seinem Ort weiter Meldung.
Als auch inwcrendcm Monat Decembr.Fürst Christian zu Braunschwcig / snmptdem Grasten von Styrumb/mit dem vber-bl»ebenen Volck in Westphalen/ vnd festenhin vnd wider gcstreiffct/ vnd in daßBuse-ckcrthal angelangt / ist ihnen der Grast vonAnholt mit seinem beyhabenden VolcL ent-gegen geruckct / darauffHertzog Christianden folgenden Tag die seinige in Schlacht-ordnung gehalten/doch zu letzt nach Amöne-burg gewichen / die Kcyscnschcn aber vnteranderm einen Kundtschafftcr gesanglich mitlo.Relsigen nach Giessen gebracht/ vnnd derBraunschweiger Quartier eingenommen/auch ob sie wol de Feindt an Volck vnglcich/den Braunschweigischen so nahe kommen/daß sie auff ein Stundt wegs von emanderquartiret/auch etliche Braunschwcigische indem Waldt angetroffen / vnnd benebcn etli-chen Bcfclchshabcrn erlegt / dargegen dcrKeysenschen allein 6. todt blieben / auch Jh.F.Gn.Hcryog Christian selbst das Pferdtvnterm ^cib Zerschossen worden / welche sichzu salvirenzu rück gewendet / Ainöneburgverlassen/vnnd die vmbligendc Dörffcr/ son-derlich Newstatt tnbrandt gesteckt. Hierauffdann Jh. Fürstl.Gn. ^andtgraffMoritz zuDessen bey wolgcdachtem Grasten von An-holt sich zu Verglcichung einzulassen bcgch-rct/vnd daß seiner 4andt vnd ^eut verschonetwerdenmöchtc/gebcttenDarauffdcr Graf/daß er hiervon kem Befehl/geantwortet. Obauch wol der Abgeordnete allein drcycrTageStillstand gebctte/hat er doch wciters nichtsvor« dem Grasten erlange können/ welcher sobald/nach dein das Würtzburgische Volck zuihm gcstossen/sich sampt etlichen Vtück Ge-schütz nach Amöncburg gewendet / vnnd dieStatt durch ein Trommetcr auffgefordert/vnd weil sie steh einer Abschlägigen Antwortvernehmen lassen/zur Belagerung mit allemErnst gerüstet.
Vmb diese Zeit istPrintz Moritz mit sei-ner Armada gegen die Span mschcn / welcheden Sommer vber bey Wesel vnnd Emme-rich wol verschmitzt gelegen /auffgebrochcn/vnnd sich gegen demSpanmschcn ^äger/na-hend bey der StattWesel pra.sentirt/ als die-ses der Marquiß Spinola vcrtwmmcit/ist ermit semer Armada Ihm vnder Augen gczo-gen/vnnd gegeneinander in Schlacht Ord-
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nung gehalten/ hat aber kein Parthey die an-der infestiren vnd auß demVortheil sich bege-ben wollen/derwegen gegen Abend jede Partsich wider in fhr -Lägcr verfügt.
-Nachdem nun Grast Moritz die Wällvmb die Statt Clcue vnndCranenberg abge-worfen/ vnd nur das schlechte Mawcrwcrckdarumb gelassen / damit wann der MarquisSpinola sich piescr Oeuher bemächtigenwürde/dieBesatzung desto leichter wider dar-außzu treiben seyn möchte / alshathieraustIhr Exe.dcn.4»Dec.auß dem Feld in Guar-nison ihre Armada geführt. Wie in gleichenbaldt hernach die Spannischen sich auch insWintcrläger begeben.
In Frankreich'hat der König die StattMontauban ein zeithero vmb vnd vmb vmb-siegclt/vnd vngeacht derselben nichts zukom-men können / doch die Belagerten zu einigemAccord gantz nicht verstehen wollen. Deßwe-gen Ihre Masest/auß allen battereyen solchebcsch»essen / vnd ein General Sturm daraustthun lassen: Die Belägerten aber haben sichdermaßen gewehrt / daß darüber viel Volck/darvnder vornehme Herrn/ der Gubernatorvon Lllarrrcs , Loinc cli Fule, ^lons.cjLi-uvuez Bruder / vnnd andere mehr blieben.
Dieweil aber nachmahls inn dem Königli-chen Feldtläger vor Montauban die Pestvmb diese Zeit sehr angefangen einzureisen/so hat der König dieser Vrsachen/vnndweilstettiges Regenwetter eingefallen/auch weilder Englisch Gesandter Don Castor beymKönig für dieReligions Verwandten intcr-ccdirt/gcdachte Statt (sonderlich weilIhreMascstät vernommen/ daß die Hugenotten Monta»-zu Ihrer Defension vnnd die Stattzuent- ba»o-rB«setzen / vndcr dem käons. «.ollan sich sehrgestärcket/die Roschellerauch inrenm nichtallein der Königl.Armada in derSee obgesi-get vn verstrcwet/sondern auch dicInselAlle-zon eingenommen/vnd darin e»n grosses Gutvnnd Saltz vberkommcn) der Belägerm-gquittlrct / hindcrlassend an der Seiten auffl'kcmlulcm etlichen Blochhäusern ein Be-satzung/der Belägerten Außfall in sclbigRe-fierzu verhindern/welche alsozur Not wider!auß vnd einkommen mögen: Der König hat'gegen dem Englischen Gesandten sich willig/wo fcrrn die Rcligionsverwandten sich vnnd -alle Stätt in Ihrer Mas. Gewalt absolute ^ergeben vnd licffcrn würden/zu inFrieden er-1klärt/dicRcligionsvcrwandcn aber haben ih-ren Vcrleumbdern vnd Anhätzcrnnit mehrtrauwen/ vnnd sotidcrlich vnder andern die jt^tatt Sanct Johann a' zu ihrer
Sicherung wider haben wollen.
So hat auch Ihr Königl. Mai. die Ero-!bcrung der Statt Monhcur den! Parlamentin Normand»/ auch wie giiädiglichIH» Ma-iestätgegcn den Einwohnern sich erzeigt / zu !
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