Ltgcmltche Ver)eichnus.
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Beliarnnnus zu Rom Todtö verfahren/des- sie Wandle Knie im Wasseren müste--/!scn Leichnam den andern Tag hernach m grosse Verhinderung gespütu et/aber gieich-die Icstmer Kirch/ deren vornembsser er ge- wol den Muht nicht faüen'lasscn / so»;dern'wescn bestattet/ vnnd die Lxequi^ von bey- nach vielem vnnd härtern feindtlieben in d-ewcsendenEardinälcnansehenltchcnbcgangc ^ ^ .. . ' .
worden»
Vml> diese zeit hat der König in Schwe
Thürn / Häuser vnnd Wähl «Westen stehdcrmasscn zur Wehr gestellet/nat ireii eclichhundert eingenommenen Soldaten/ darlin
den d:c mächtige Statt Riga/ nach dem er ter sich ein Graffvon Wugcnstein sehr weh-letliche hundert Mann im Sturm darvor gehaltcn/beneben der Bürgerschaft!/dast sievcrlohrcn/ mit gewissen Areord cingenom- nit wenig des Keinds Soldaten/ vnd etlichemen." vornehme Beselchshaber erlegt / biß endlich!
Deßgleichengiengenauch die Keyscrliche nach dreyen Wochen/nach A i»fang der Bc-Imprcssen/vnndIügindcr Vndern Pfaltz lägerung der Manßfelver auß der Ober-glücklich fort/ wwstedannzu Außgang die- Pfaltz mit seinem Knegsvolek sie hatencscy-
scs Monats die Statt Keyserslaukern (da-riiZndcrCapirain Racquet ein zeitlang denSpanischen hefftigcn widerstand gethan/vnnd verwegen von der Bürgerschaft^/ sosteh vielleicht eines grossem Vnsals besor-get/zu cinktn andern Thor hinauß gelassen>vorden/)wicauch bald darauff das Schloß
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et/ vnd der Belägerung erlediget«
Demnach Ih Ehurfürstiichc Gnaden zuBrandenburg/amis.drescs Monats dcrKonigitchen Würde inPolcn jreÄnkunftt nachWarsawzu wissen gc»nacht/ist auff dcro Be-fehl Ihr Chursürstltche Gnaden mit Fünff- bmgvi«hundert Cossaggen vnd cim stattlichen rech- ^H«»
7^-' ^ »«H.chschMIiqcGcichl««!'!
wnÄmg-l. / v°nChur ich-n -Mwigungs Cy°! m« den tqm s-lch»--
getragett/ohncWiderstandcwbcrk.Darauffstcstch auffNcwstattt/Germerßhcim/ vnndandere Ortht gcwendet/vnnd selbige vnibge-ben.
Eben in diesem Monat Septem.als vo nLorcluda Spanischer (.'onera! vernomcn/daßdiebcgcrtc Suspcnston cVrmvmlm oder
worden.
Damals ist auch Grass Turzo/ auff der^ dcrRciß gen? Kclasbcrg/von dcmSchlag ge-troffen/vnd «tachThirna geführet/doch ttnyhernach zu Niclasburg nach vnträglrchcmfthmcrtzcn daselbst todts verbuchen.
Als auch VwserzeltdieHuiigamvndTüp!^stalwollmrachtdichibc K.M.nltzuwider ckcnvmbdie^tatr Edcndurg altes mn raubmcaendekManßfcldersvbcl hausieren vnnd vnnd plündern erfüllet/ haben die Bürger- V,.gc>rn^ schasst darintienire Gefahr adzuwcndcn/al-vnd Tür»
lcnthalbcnstch vmb Hüift beworben/vnndcndtlichen den beröhmbten Obristcit Oßlrmit dreyhuiidertaußcrlesctieSoldatci» auß-
einfallens ftlnen fortgangnit wurde tonnenerlangen/ist er Mit seincrArmada bey uooo.starck von Oppenheim vndVMn an ssg cd ro-chen/dw Bcrgstraß fast gauuemgenommeir/^ ^
vnd Franck'enthal ernstlich belagert / gestalt gcbctten.Hergegen haben ?oo.Türekcn vnddannden 4. Oavb. die Statt zu beschtesscn Vngarn die Bürger jo damals den Herbst
angefangen.
cmgcsamict/vnvcrschens überfallen/ vnnd
Dieses Franrkcnthal so ein meil wcgs von biß au ff zwey vn ktcunh-gPcrsone alle sämm-Wonnbs gelegen/hat erstlich nurE lösttt lich gleich w:c das V-ellc mgcrgehaiven^ diegehabt/ von einem Bürger von Wormbs/ Statt außgeplündert/ die vbrtgen mbaff-m,t Namen Ercienbreeht -rbawt/ deren das tung getioinnien/welche steh tlxiis nachmalsein Anno nz/. ein Augustiner Mönchsclo- ....
stcr/das ander ein Iungfrawcloster gctvcscn/vnd seyn inbeyden vndcrschicdcticn/ er Erck-cnbrccht mdem einen in dem andernfeinHaußf.Richlmdis Priorissm nach ge-thanen Gelübddcr Keuschheit jhr-L.cbcnla>igverbliebcn.Hernach von dem Jahr 1560 .ha-ben lue V ertriebene vnd F lüchtige auß demNicdcrlandt/15'raiickrcich vnd andern Ortenbey Chur Pfaly Friedench dem Drttteti/vnnd hernach diese Statt also nach vnd auchcrbawctvndbcvcstigct.
Weil nundw Belagerten steh ausserhalbderSttrtt mit allerhaiidt starckcn Scha»iuenvnd Ouffgraben wider den Anlauft dcri,ias-senvcrschrn/daßstedcmFeindt enicn Trutzaußzuhaltt wol verhofft: haben ste doch wegeeingefallenen grossen Regetiwetters/darinnc
ctnt.j
iUtt grossem Geldt löseki Niüsscu.
Ob wol auch die Türckcnin ihrer vorha- .bendcn Expedition gegen diePolen/ nach er-tttrencobgescytcn Niederiageti/ wicdcru,ub 'cm Tür«frisches Volök bekommen/haben sie doch wc- ^gcn mangclungProviandts/ vnnd hcrzuna-hendcn Winters/ endtlich einen Frieden mitdem Polen zuschliessen/getrachtet/ zu wel-chem auch tue Polen ebeitnicsslg nkchc vnge-i'.cigt gcwcsen/vnd der Vezir Basta/weichcrsteh zu solcher,Vnderhandtung gebrauchenlassen/ mit eineranschenlichen Verehrungbegäbet worden.
Vnd wurden folgende Artieul zur Tra-ctation vorgeschlagen / es solle Stanißtauß«culercius deß Königs mn polen Scere-tarius/als ein Bottschaffkcr also bald an dieTürckische Porten abreisen/biß ein ansehen-
Pppif lichcrl