Eigentliche Vcrzctthtmj).
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iz» Dcecmbr. durch d-?s Dbcrampt denvcr- ^ Länder bcschlostcn werden kö:men / fond.r.l>samlcten Ständen Schrifftltchviid Münd- dieselben allesamptzur Kcyserlichcn Dcvo-tich vortragen lassen/sich von Pi -ßlaw hin- l tion sich vcrmcrcken lassen/ von den Smn-wcgbegcbcn.EswarabcrdasSchreibenan i den/welche jncn auß Böhmen dahin bcgl c nctGrasten von Thurn dieses InHais/^cshct- ^ gelM/selnenAbscheidgenominen/siei! rcr
tcn irc Churfürstliche Gnade«! dcro Schreiben vom zchcndcn dieses empfangcn/daraustvngcrit vernommen / die Dssobedientz derMährischen Soldatcn/rndas? sie mchr austihren Geil?/ als Ehre sehen/zu Prcßlaw lies-sen sich die Sachen wol an/vnnd schiebt »nansich zur-Defension vnndanschcnltchcn Äkit-teln/so komme derBericht/daßmehrertheilsdie Mährischen Stand/ so wider ire PflichtvnndsothcwcrgcschworneConfo-dcration/sich nicht allein in Trattat mit dem Keysiremlassen/sondcrn auch gänlflich dcmsclbc cr-geben/vndGnad suchen wolten/wic jrChur-fürstlicheGnadennUt!solch vnvcrantwortlt-ches vornehmen vnvcrhofft vorkomnicn/aiswürden sie die F rucht solcher Praeipitantzzuseiner Icit finden. Sie befehlen es dem All-mächtigen / vnnd nehmen in Gediilt an/dieStraff/so er dero zugcsctn ckt/ der wolle all eszu seiner Ehr/vnd seiner Glaubt genGnadcnaußschlagen lassen.
Wassonstcn seine des Grassens Gcmäh-lin vndSohn bclangct/M!s:göntenI.CHurf.Gn. ihnen ihr Glück nicht/licssens zu ihrerVerantwortung gestellt seyn/das jcnigc sovorgangcn/hettcn sich zu Böhmen vnMäh-ren mtgedrungc/vnd sich wol mit ircn Erb-ländcrn contentircn können/aber solches austihrersuchcnhindan gesetzt/ vnd sich »rer nach
Pachten erlassen / daß sie mit Chur S.:'-h-scn traetwen möchten/vnnd in Kcyserl -cheGnad.zu geben freygcstcllt/vnd endlich nachBerlin zu seinem Gemahl seine Rc»ß gcnom-mcn/vnder dessen aber den Grasten von Ho-henlohc an Chur Sachsen gesandt / welchesVerrichtung wir an seinem Drth andeutenwollen.
Jedoch aber vor bißmal/dieweildc» StattPrcßlaw östter gedacht wird /derselben Ge-tegenheit allhie setzen wollen. Es ist dieseStatt von Vratislao dem Ersten / ekncmB)eryogen in der Schlesien vor Achthalbhundert Iahren crbawct : Nachmahls istvor etoo.Iahren vngcfchr/ von CasnnirKvn»g in Polen/ das Rtelnenser Bssthumb da-hin gelegt worden« Vnnd ist also diese StarrictzoanÄcichthumb vnnd Ansehen / nebenschönen ordentlichen Gebawen vnd Gassenschrgczicrel/ ist auch mit Pollwcrckcn Pa-steycn vnnd Gräben/ nach der Ddcr o»czum Theildardurch fleußt / sehr wo! vnndvcstverwahret. Im Jahr Christi 148;. haden allda die Husttten die Bürgermeisterder Statt zum Fenster hinauß gemorsten/vnnd Sie mit Prügeln vbel tractiret / veß-^jwegen sie vom Keyser Stgismundo mir dcmSchwerdtgericht wordcn.Ist mu ersten »intder Schlesien vnter der Cron Polen gcwc-
all-m»-rmömnircwl.chmgcm'>im,rn/ MIN s-n/h-wachvm-rdie Cwn BoNmcn üxo.
cmpficngen^.Churs.G.dcnDanck/daßsie porirttvorden.sichabiondirlich u>^.r<i-»,c>ni.,sscn/ vmw -zxmcchslhaimM-rwcil Cr>u-Sic5!eun-ch°cmstews chnzc chmuwcM «chgc. ) -n-dz.i! I
sttz-vcrla^n^nsichnnmi^iscm vndc-g-- v-nn-ld-/mächiij,w°-o.V^w,-
scn sie die gantzc Weltvrthcilen / kern Gettzvnd Ehrgcttzhettc Ihre Churfürstlichc Gn.in Böhmen gebracht /Hin Armut noch E-lend soll sie von ihrem Gort abtrünnig ma-chen / noch etwas wider Chr vnnd Gewissenthun lassen.
v-i-uff ! Bald hierauffist die Churfürstin Pfaltz-^ gräffinvonPrcßlaw/welche hochschwägcr/auffgebroch^i/sich auffBcrlin begeben/ vnddieweil ChürSachsi abermals ein beweglichSchreiben an die Ständ abgehen lassen/sichin K eyscrl.Gchorsamb zu stellen/ so woltc ersiebcyKeys.M. ntt allem außsöhnen / son-dern auch so viel erhalren/daß sie m Religionvnd Profanwesen bey srcn Freyheiten blei-ben kontcn/welches/als Chur Pfaly vcrmer-Ar pf. cket/ wiedicStänd gegen Chursachsenge-ÄÄ sink/auch wie shmc auch an Mangel K r»cgs-r»ch Ber volck zu vnderhalte/ sehr schwer falle würde/>>». hat er nach Endung deß Landtags / dieweill mchtscndltchs wegederand'n incorporirten
bcn/sich zu ergeben/oder sötte mit ihnen »viemit BaMnvcrfahrenwerden/daraust zwar >et»! Capiteln zu crgcbung willig gewesen/die !weil aber die andere nicht einwilligen wollen/^ist es verblieben / jedoch hat sich der M.u ggraffvon Iägerndorstbcy ihrer Churfürstl.
Gnaden angegeben/sich zu jrer Churfürstl»-chcn Gnaden vmb viel wichtige Sacl^cn niitjbr zu tracttrn / zu begeben/welches aber von ^
Chur Sachsen geweigert / mit Vermeidung/!was er vorzubringenhette/söllc er sthrissti-chthun/diewefl aber solches dem Marggraffcnnit beliebet/ sondern zur Gcgcnantwort sichdahin resoluirt/ es wcren solche Sachen/ diekeine schrifftllche Commumeation lcydenmöchten/ist es auch eingestelt ivordcn. sWeil nun die Mährische vnd BöhmischeStäiid wegen der trcstlichen erlangten Vi - 0c,ece,ctorien/ etwas zaghastt tvorden/so haben siebey sich beschlossen / cm Boctschastc naherWien zu schicken/ vnnd nicht allein bey K ey-
Bb.b ms se»l.