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Gercchtigkctten/insonderhcit aber dem freyeLxerc, ttv der wahren Christlichin vnnd VN-verfälschten Religion dcfendirt werden/ diechr-l.vnd ihreVorfahre vnd Eltern von denhocblöblichstcn Kcyscrn deß Hauses Oester-reichs erlangt/darbey gchandhabet/vnnd jeDgerKeyserlichcrvnd Kö-uglichcr Maiest.bey Antrettungderosclben Königlichen Re-gierung confirmin worden/auch bey der Re-ligion/dannnen I. -L.. vnd d e jhrigc erzogen/vnd dero Voreltern gelebt hcttcn.
Würden nun I.-l.vnd sie/ihrem freundt-lichen suchen vnd bitte/ auch gnädigstem ge-sinnen/ stat vnnd räum geben/ wie sie nichtzwciffeln/ so betten dieselbe nichts anders alsrühmliche vnd lobwürdigc Nachsage bey derwerthen Postcritet zu erwarten / erlangtenein ruhiges vnd fröliches Gewissen/ der All-niächtlgc würd I.-L,. vnd sicdargegen reich-lich segencn/ vnd Gnade verleihen/daß allesVnglück von dem geliebten Vattcrland ab-gewendet/dasselbige in guten rühlgen Au-standt gebracht/vnnd zuemem gcwüiiscytenvon Gott wolgefälligcn Ende gcdcycn »nö-ge//sottk aberI.^.vnd sie jrer trcwc Erinne-rungen vnnd crmahnungcn vngeachtet / beyvorigen Meynungen verharren / jd wüstensie es zwar geschehen lassen/ GOtt vnnd derAe»t befehlen/ würden sich auch jedesmahlsvber ingchcndes Vnheil vnd ferrner verderbdes Vattcrlandtsmehr betrüben/ danncr-frewen/Bittcn aber darbey freundlich/vnndgesinnten gnädigst Ihr Hebd.vnd sie woltenalsdann jrer gulhcryigenErinnerungen ein-gedenck seyn/vnnd daß sie es mitIhr Hebdenvnnd >rcn gern besser gesehen/erinnerii/chrestheils würben sie standthafftig bey der Key-fer. vnd Kön»gl. Mayest. verbleiben/ viindauff alle Mittel viind Wege denckcn helf-fen/w»c aller der höchsten Obrigkeit zttgefüg-ter abgewendet / der schuldige vnndvon dem Allmächtigen gebottenc Gchor-samb/gegen der Obrigkeit erhalte/das Heil.Röm.Reich an dero setzen vnd Churfürsten-thumb nlt vcrnachthetliget/viel weniger demChurfürstlichen ^ollcglo einig pr-cjuditz zu-gezogen werde.
Es war aber gemcldte Kcyserliche Com-mission an Ctzur Sachsen dieses Innhalts/Es geben ihre Key. Mayest. allen vnd jedenEinwohnern/jhrcr ErbFürstenthumbcr O-ber vnnd Nlder Schlesien/ was Würden/Standes/oder Wesens die seynd/ zu verneh-men^ demnach sie sich sampt vnd soiiders wolzuerinr.crn/was »nassen sie noch bey Lebzei-ten ihres geliebten Herrn Vetters vnd Vat-tcrs/Keyscrs vndK ön»gs Matthl-r hvchlöb"lichstcr Gedächtnuß / I. M. als einen En-ckel/weiland Keyscr Ferdinandi/ K önigs inBöhmen/vnd der KömiginAnna/welchc ei,ne Erbin deß Königreichs Böhmen gewc-
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Gedenckwürdiger Geschichten
scn/laut jrcs selbst eygencn Fürstentags Bei-schluß/vor ihren König vnndObristcn Her-tzog erkennet vnd publicirt/ auch I. Mayest.vnd ihren -lcibs Erben/die gewohnlicheErb-Huldigung/als irem eintzigen/Rechte/ Suc-ccdirenden König vnnd Herrn/ordentlicherweise gcleistet/darauff Ihr Keyscrl.Mayst.alsbald/nach höchsternent ihres Herrn Vek/ters vnnd Vatters/ so das Regiment vber siebiß an sein Ende behaltk/tödtlichen Abgang/ihnen allerdings/dem von I« May. gcgcbencn Revers gemäß/ihre 1'riuUeZia coullr-mirrvnd bestättigt/vnd solchcCoufirmattöndurcheineneigenen^ommill^rium, zu derdamaligen Brcßlawischcn Ausammcnkunfftgeschickt/so auch angenommen / vnd biß auffdato bey inen verblieben/als hettmI.K .M.sich zwar keines andern verschen/als sie wür-den zu förderst Gott den Allmächtigen/ danauch Ihr Mayest. ihre höchste Obrigkeit/vnd beydes Göttliche vnd Weltliche Recht/vnd die daher rührende Straffen/auch chrenbißher vmer ihres hochlöblichc Hauses niilt-reichcn Regierung/ soviel lange Jahr con-tinuirten Wolstand/ in schuldig gebühren-de acht genommen / vnnd ihrer VorfahrenExempel nach I» M.sich/ als Standhaff-teVndcrthanen vndVhenleutein trcwvndGehorjamb erzeiget habcn.I.M.Hetten aberdas Gegenspiel vnnd dieses erfahren müssen/daß sie sich mwerstanden/baldt anfangs vn-geachtet obberührtervollnziehungs ircs vonI.M. gegebenen Revers/ dero newe bedingvnnd conditionen vorzuschreibe»»/ ihre ange-borne Gerechtigkeit im Königreich Böheimvnd iren Erb Fürstenthumbern/ so /re Vor-fahren standhafftig verfochten/ vnddieicni-gen/so sichdarwidergclchnct/an ^eib/HaabvnndEhre/vervrtheilenhelffcn/ inzwciffelvnd O.lpurzrzuziehen/ die Pflicht/ so cr-wehme jre Vorfahri/WeilandI. M. hoch-geehrten Anherm/K eyser vndKönig.Ferdt-nando/vnd seinen Erben/ gethan/ an jcyo anIhr M.zubrechen/die iuücZia vnd Frey-heiten/so sie eines guten theils bey dero hoch-löblichsten Hauß hergebracht-gantz vndanck-barltchcn inWtndzuschlagen/vnd sich cndt-lichenzu einem ^öffentlichen Abfall/Rebelli-onvnndbeleydigungihrcrKeyscrlichcn vndKöniglichen Maycstet vnnd Hochhcit/ chre'Pflicht schuldige trew/ gehorfamb vn vndcr-!thänigkclt hindan geseyt/nuumehr ohn clutzi-ge andere Erzeigung bewegen zu lassen. Ob !Ir Key.M.nun woll lengfl wider sie bey al-!so Notorischem vnd bcharlichcm Rebellions !wesen / wider welches sie iren alle Notturfft/,n ihren in das H. Römische Reich auch ,hrc!Erb vnnd andere Benachbarte Königreichvnnd4andvclkündlgtc Patenten zu vorbe-halten hctte verfahren können.So hcttcn I.Mayeflät doch/lnanjehung/daß sie gründt-
liehe!
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