Eigentliche Verzetchlms.
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elnCrtzblschoff vo»sicbcntz:g/dcr andcreinBischoff von Vicrtzig Jahren gewesen/schier ertretten worden. Imnnktelst dieserAlarm in derKirchcn gcwchret/vnd das Ge-rücht/als wann der König gantz entleibt vn-derm Volck vor der Kirchen vnnd inn derStatt erschollen/wcre an dem ein crsch'.öcklieh Blutbad angangen wo nicht die Mar-schalcken vnd andere vornehme -keuch zurKirchen hniauß kommen / vnnd dem vngc-stummen Pöffel deß Königs icbcn vnd Ge,sundtheit mit erhabener Stimme verkündi-get : In Massen dann auch der König zumZweytcnmal zum Fenster herauß sich sehenlassen/ darauff sich der besorgende Aufflauffetwas gestillet/vntid die Wachten niste stichhundert Mann dopplwrct vnnd verstärketworden / das Volck abcr gantzlich zu stillenvnd außdem W -Hn zu bringen / ist man mndem Ampt der Mcß/vngeachtder Bapsii-schc dlunciu8 weil die Kirchen prophanirct/solches nicht zugeben wollen / fortgefahren/vnd nachmaln das l'cv'.'um I^auclgmus gesungenivndhierjwischcn dcr König verbun-den worden/die Wunden aber im Rücken/hat Ihr Mayest. nicht eher als biß Abendtsempfunden.Äer Vbclthätcr dessen Schwe-ster Tochter in dem Königlichen Frawcn-zimmer gewesen / ist ins Schloß gesanglichgeführet/vnnd mit Soldaten verwacht wor
herab gct» aacn/an vier Roß gcbundcn/du>cydicscibigctnvicr Theil zerrissen/ die rückzu Aschen vcrbrcnner/vud in dlc-kufftzcrstre-wct worden.
??ach getitelker vorgangenerP^gerzstherVictort/daimt wir widcrauffTcutjchlattdtkommen/hatzwar der Manßsilder das beyder Schlacht verlaussencs vnnd vberbileocnes Volckgeianlblet/ctiicherst)crter sich be-mächtiget/ dieselbigcn bcsenct/ vnndsonstenan den Hber Psü linschen Grantzc», grossenschaden gethan: Bey dem es aber mehr blei-ben lassen/ sondern sich noch allenthalbenvmbHülfsebeworben/ vnd etliche Schrei-ben von sich lassen abgehn.
In der Vntcrn Pfaltz aber ist hin vnd wider viel streiffens vnnd beyderseits Kricgs-volck vorgangc/vnd alles also vnsicher wor-den/daß die benachbarte Fürsten sich ie mehrzu einer Kriegevcrfassung stellen müsten/wledann nicht allein der Churfürst zu Mcyny/vnnd-kandtgraff -kudwig von Harmbstatt/vnd die Statt Franckfurt/ sondern aiweremehrjhre Statte mit Klicgsvolck besetzet/ inderWettcraw vnd selbigenGrantzen/tst auchvmb diese Zeit grosse Thewrunge vorgan-gen.
Emzwischen haben beyde/ VmönsvnndSpinolic ^.äger am Rhemstro«», wenig g„-geneinanderteneiret/ dcrowegenals Prrny
den.der hat in seiner Verstrickung beklaget/ Heinrich von Nassau? verspührct/ daß wedaß jhme sein Mordpractick nicht recht an- gen der vorstehenden Wimerzest wenig auß-gangen. zurichten seye/bevorab / dieweil noch zur zeit
zk)en 1?-. Novcmbr. ist dieser Mauchcl-- kein rechter fcindtseliger Angriff von beydemörder/nachdcmfhmhierzwischcnsein Vr lagernbcschehenwere/tsteraußder Vmontheil gefallet / auß dem Schloß Gefangnuß ^ägcr/in diesen! Monat Novcmbris auffgc-hcrauß vnnd auff einen Karn gebracht/ auss brochen/fcinen Weg wlderumb auss Hanaweinenl Sessel darob starck gebunden/ vnd biß zu Hauß genommen/ vnderwegs aber m derzum Crackawer Thor gcführct/ allda ihnic Bergstrassen zlemciich vbel gchaustt / ge-dcr erste Zwick mit glücndcn Zangen auss die stalt is. CornctReutter zu Auerbach shrerrechte Brust geben/vnnd ctN C?rück herauß ^ Fürstlichen Gn.HcssenÄarmstatt zujtendig! gcrissk/gleicher gestalt bey dem andern Thor j >Quamer begcr/ dieweil es/hncn aber gewc-dcr Ncwstatt/ vnnd folgendes auss der Ge- gert den Flacken mit gcwalt angegriffen/richtstatt ebener Massen mit fhine vmbgan- ^ Bawern erschlagen/ vnd viel geplündert »utgen worden: hierauff hat er/ nach dem der anders haben sie es an den andern durchzie-Priester fn getröstek/vn ermähnet sein Sün- henden örtern gemacht wie dann im Cdtisstde zu erkennen vnd zu berewcn/ vnd dw Sccl Padcrbornvndder H>crter altes geplündert/Gott zu befehlen/ Gott den Allmächtigen vnnd sich hernach wwer »n Holland m chrvnd die Kön M. zu förderst vnd dan die gan- quartier begeben
tzevmbstehende Nobilitct vnnd Gemeint ingrosser Anzahl vmb Verzeihung gcbetten/darauff dann der Scharffrichtcr das End-vrthcil vollcnts cxcquirt//hn auff ein auffgc-richte Bühne geführet/ auff die Bretter auß-gcspannet/die Füß vnd'den ganyen -kcib ge-bunden/ jhm die rechte Handt in weicher erden Tschcckan geführct / dann alle Fingeran der lincken Handt abgchawen/ vnd solchevon der Bühnen herab gcworffcn/ der Böß-wichr aber/welcher wegen deß Schmcrtzcnsso er empfunden /vbcrauß laur geschrien / ist
PrtnyHt»,"ch zeugb'nachHauß,piui.Scrc, '?nv cr-«chlcgt?.
iVnlon
Hierauff hat sich der Vnion ^.äger auchzum Winterlager clnquartirt/wie dann den deniv.Novcm. dcrHcryog von Würtenberg/mit seiner 4elbquarvi abgezogen / der GrassvonHollach Mit setnerReutcrcy nach.Hirnt-stcm der General von Anßbach/zu Worwk sverblieben vnd die vbrigc Armada auss denGrcntzcn allenthalben inlosirt worden. Gici.chcrGcstallt hat I .ExeellensSptnola/auchzumWinterläger sein quamr nnt der mei-sten Reutterey nachCreutzenach genomnni/aber G. Hcnrich von Berg sich mn der m-
^ saine-