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Gedenckwürdiger Geschichten
daß cm ander Beycrischer Rath zu Rom der- ritätdcs Pfaltzgraffen/der so weit enlsesten
gleichen thättentiercn. zuHcrtzcngieng.
Wie mann/spricht L^mersrius, dcrfetzig Den ip. vnndp. Iunishett wegen deß zu
König m Böhmen Seinem Bruder Her- Vlm zwischen den Catholischen vnd Vnir- ^
tzogLudwig Philipe ein zeitlang vnnd auff tcnVertragswert Statthalter von Hey-
gewffse Revcrß der Restitution halber die delberg an Plcsten geschrieben / Er zweiffel
Churpf.ccdtrte/oder auch dem Prtntzen/ nicht/daß so wol die Böhmen/ alsauch der
rucort'acllc rum inueniri poilec, Wieder König Pfaltzg. wenig gefallen gehabtoder
daß man dem Elsa
wclcheti die Exceution nicht köme stat habcniweiter spricht er / die Vntrte werden mt alleFärb halte / der mchrerthcit werde sich nachdem Windt richten/hettedtcBöhmlscheAr-mada ein wenig Vnglück /da GOTT vorbehüte/so würde es vbcl stehen/ dan auch auffdicVngarn kein sicher vnfchlbar Funda-ment zu setzen / so bekümmern Ihn linernaMZ la,i ir<.Uo!uuo,Gcldt mangel/vnd andereIncommoclz mehrals aller Feind Gewalt/Gott wolle Hülff schicken. wem König inBöhmen Pfalygraff werde zu Münchenvon mcmand der Ttttul geben: -Der newenWahl des Jungen Printzen scye nie mit ei-nem Wort gedacht worden.
Ferner hm der Holländische lZrcclcnro-cüu5 anPlcssen geschrieben den 5 .vnd i5.Iu-nis/ mann muß ein Männliche Resolutionschöpften / vnnd solches vmb so viel destomehr/weil manschet/ daß die FrantzösischeGesandten Ihnen den EvangeltschenStan-den noch darzu rathen/ siesollendle Vmonfahrenlassen / vnnd soll mann der Viüonzu erkennen geben/daß das Böhmische We-sen von dem Vnion Wesen gantz vnnd garnicht zu vnderscheidcn/der Gegentheil pro-cedicrc mit einer weit mchrernVorsichk-vndEinigkeit / alsdle.Vnierten/ welche dasSchwartz mit dein Wcisscn vermischen wol-le»: : In Holland! »räch Endu>:g des An-standts werde es auch Gefahr genug geben/die Stadcn hctten sich an Kriegs Volck fastallerbtng entblöst/ vnd an so viel Onhenvis-trahirt/ daß mai« sich dickes Vortheils widersie die Staden gebrauchen / viiiw ihnen dengar auß machen werde. Wer von Elß/derauß Engcllandt käme/gebe vor / dc» Königdaselbst hab sich vernehmen lassen/er sehe/daßIhn Spanien bctrogenchab an tVlcnü. La-.on begehrt/er soll den Stadcn schreibe/daßsie snen gefalle»: lassen/mit aller IrerMachtder Pfaltz beyzuspr»:gc/er wolle seines theilsmchts sparen.
Ein ander Römischer Correspondcnt hettbericht/der Hiesige Spanmschc TmöaüülorligdemiPapst gar starckin Ohren / daß ersich zu einer starckcn Jährlichen Hülff pro<^a.lat c rcsolvtren tvollc/sonderlich da es dieReligion n»il antrcffc/vnd andere setin Exc-pcl folgen würden: Aber der Papst laß in sichreden wie in cm Mawr/ vnnd erschrecke Ihnwett mehr dteInsolentz der Spamer/dte /m>0nahend gelcgeti/alsdaßIhin die Prvspe-
Tcliticki
als Lnglj,ich- Sei«
werden haben an dem /sichenVolck den Paß bewilligt/es werdea-ber offt ein Resolution geschöpfft/darvon zuHeydelbergman nichts wisse. Ertrag woldie beysorg/daß/ wann mann sich wieder denSpinolam vertheydigcn muß/man derPfaf-fen nitwolwcrdverschonen könncn/vnd ineinem solchenFall hab die noth kein gesctz/des5plnolX intenttön sey sogar Geheimb/ daßmann biß Wato nicht eigentlich penetrirenkönnen wo er hinauß wolle.
Wen 25. Julis hett ein geheimer Heydel-bergischer geschrieben vntcr andern / Es seydarauß zusehk/daß dieEngellandcr das Eng-lisch Geldt vor sich selbst haben wollen/ vnnddaß sie herauß kommen mcht armwt/sey deß-wegen im Rath gut befunden worden/ in et-was dem- Her:en von Wona/ der in Engel-land abgesandt war/den Austand in der ChurPfaltzzueröffnen/vnddaß es Ihnen mehr anGcldt/als an Volck mangele/der Armaturhalber sey mann schlecht zu Heydelbcrgvorsolche Cavalliers versehen/ da etwann einerein Pick von Spannischem Holtz von 20.0-dermchrThaler / vergültcRüstungen/:c.haben wöll.In Summa hetten sie dasGeld/vnd blieben die Engclländer in/renTappcs-sierten Kammern/so möcht es alsdann bey-derseits wol seyn.
Ebe»i denselben Tag wer ein -OriginalSchreiben funden vom König auß Engel- ^landtan Churfürst Pfaltzgraffcn ohn Kö- N.,l"niglichr Titul/^lonticurmon rrccllcrll>2, vamÄSch
Äonigsi«
Ic?rincL lllcckeur?alarin ciu KNin : Er
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Pfaltzgraffwisse/daß Er sich baldt anfangsauff Spannten vnnd sein Begeren zu einemMttlcr im Böhmischen Wesen angcben/deßwegen Er Königin Engellandt sich inder Impressa des Königreichs Böhmen zukeiner Parthey machen sollen zu Nachtheilseiner eigenen Mascstat/vndobwot auff derandern Seiten das gemeine inrcretK Ihrerbeyder/Engellandt vnnd Pfaly/ so wol auchdas inrerelle des Geblüts vnnd der Reli-gion Ihn Pfaltzgraffcn vielleicht mochtbe-rcdt haben / daß der König schuldig sey sichseiner m den Böhmischen Sachen anzuneh-men/so haben aber eben diese Motiven Ihnden König dahin persuadirt/daß er sich die-ser Sachen biß anhero entschl-igcn /wol wts-sendt / daß eben Ihm Pfaltzgraffcn selbstzum besten / vnnd zu Auffnchmuug semesHauß mann Ihine kein bessern Wienst leisten^.
könne/
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