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Fama || Avstriaca : Das ist/ Eigentliche Verzeichnuß denckwürdiger Geschichten/ welche sich in den nechstverflossenen 16. Jahren hero biß auff vnd in das Jahr 1627. begeben haben. Darin sonderlich die Böhmische Vnruhe vnd Außgang derselben/ neben viel andern sachen so sich fast in der gantzen Welt zugetragen/ erzehlet werden Sampt einem kurtzen Stam[m]Register deß Hochlöblichen Hauses Oesterreich
Entstehung
Seite
331
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B. wolmcyncnd erachten/daß den Sachenfürständigcr gewest were/ w.m dicCorwspö-dtrende Stände/den gemeinen hicrinncnbräuchlichen rechten tveg solch ihr begehren/an die samptlicheCatholische Stände/ oderdoch dem Hcr:n Churf. zu Ae'eyntz/ als ErstCantzlcrn oder an derselben Jett/zu Würst-burg anwesende Cathol. Gesandte gelangenzu lasscn/gangc'/sondcrlich die bcsagtcWurtz-burglsche Ausammenkiinsst nicht (wie nian> tue katholischen vngütlich beseht,ldct (dieCorrespondircnde vor ihrer übertat vnndReligion zu bringenGcwalkthatzu brauche/sie zu verfolgen/ sondern wie man im Friedtvnnd Einigkeit bleiben/ das Rom. Reich inseim Wolstandt erhalte/vnd da solches nichtseyn kondtc / wie mann auff vnvcrsch.eneTrangsal/Turbationvitnd Invasion/ derNothturfft nach gefast seyn könt/vn da manvon dem Böhmischen Wesen/dcrcm wegensetzt aller VnrathiM Römischen Reich hicrauß entstünde)zu Red worden/ dasselbociiCatholischen «e eben so wenig verbonen gewestwere/ alsdieEorrespondircnde Skäti-de/vt>d viel vnd vmcrschiedtliche coa ucinuddarüber gehalten/ auch irem Gutachte nachgeschlostcn/aiso der die Kundschafft vnnd dieCailwlischcWürtzbürgischePropositionwi-dcrwet tig anbringen nicht änderst gesuchthcttc/ als etwa nur mehr Weiterung vnndMlßtrawe zu crweekc/ dabey die Cathoiischeofft eotlsideriret vnd beklagt / daß wann auffdem andern Theil aller Orthen vnnd so offtes nur gesallig/manCorrcipondentz oder an-dere Tag angestellt/andere die vielleicht dar-zu nicht Neygung hctten / wol mit starckcnErinnerungetl knnfftiger Gefahr/deß ein-legenden durchziegen/vnnd anderer Scha-den crfordert/dasselb vnangcfochten vnd er-laubt seyn müsse: Entgegen wann die Ca-tholischen ctwan erst in langer Ic»t / vnndzwar erst in Iahren / sich samptlich zu vn-tcr:eden/ getrungen würden / daffelb aiider-werts gleich Offensiv» / MißtrawenvnndVnglimpffeausiren solte.

Oievbrig commlnirende Anhang kämenseiner F.B.msondcrheit bedencklich fnr/danweil die Corwspondtrendö einmal wegen derCa ,ol. vcrsichert/dz sr der Cathol. Bereit-i schafft nurzu irer natürlichen erlaubten Bc-fension/vndgar nicht(man muffige siedann)zu der Cor:espondtretideStände/wiesie sneneinbilden lassenOffension/angesehen vnd ge-mcym/weilauch dieConespondircnde entge-gen eine gleiche sie dieCatholische versicher-ten / so' cttc kein Theil Vrsaeh den andernnoch darüber zu vberziehen/ ihm Maß vnndOrduung fürzuschreiben/ wie er seine Sachem seinem >iand anstell/wan es nur andern oh-ne Schaden geschehe/also nicht rechtwissen/ wie diese commlnÄtiones vnnd be-

schwerlichc eylende Iumuhtung/ebei, mir al-lerseits gethaner Affeeuration bestehen könd-tc.Vnd würde die Calholischc bcM n? m derNachbarschafft vylligangczündtcm vinb sichfressendem Fcwer/vnd sonderlich wegen setztgleichsamb angetrohctcn Proceß sich nichtgcrnauß srcr Bercitschafft lassen/oder dieWaffcn(wcil sie wol wüsten/ wie schwer sie/vnd wie vielleicht andere auffkommcn könd-ten)cbcn so wenig lege>i/ als die Böhmen einsolches / oder daß man die Waffen nur zu-gleichlegen soltesdurchwelches vielleicht al-ler folgenden Vnrath vcrmittcn blieben »ve-rkauft so lrcwheryige cyffcl ige Erinnerungvnd vielfältige Bemühung der Ehur Sach-sen eingehen woltcn.So möchte vteilctcht et-lichen zweifflich seyn / ob diese Corrcspondi-rendcti vnterschricbencr Stand vonrag/ vn-terschiedllch hochwichtige viel auff sich hal-tende begehren/ auch auffwidrigen Fall Mitlauffendc Wmnungcn vnd nachdencklichenrelvlutiones, der vbrigen vlid tnchrentheilsAugspurgischenConsesson/wclche »nan son-stcndicCvaug.Ständzu nennen pflegt/ebendieser Meyn uiig/ wie die schickende gegc denCachot.wercn/obsieauch ihnen dergleichenstarcke Jumuthungen gefallen laffc»i / odersiedanntzu frieden/ vnnd ob nicht dieselbendarfür halten/daß man mit den CatholischenStänden)die nicht geringer als andere were/auch Mit denen mcmandt der gestalt zu gebie-ten/ oder jhncn lezcs vorzuschreiben) nichtauff solche weiß / so anders nicht als einemZwang gleich sehe/sondern Freund-vnndNachbarlicher als einescorvoris Mitglie-dcr»«/aufbcqucmc allerseits anctitliche/gleich-mässtge/ friedliche Wege handle«» vnnd ver-fahren folte/infonderheit auff der CatholischeStände/runde gewisse cröffnng/daß eniinalsie nur beyden ingen zubleiben vnd sich widervttbllltchcn Gewalt zu beschützen gcmeynk/nicht anders wünschen/auch da sie nur dessenversichert/es ihrcrBcfcnsion gar nicht noth/vnndbaldt alle Bereitschafften gelegt wür-den / also die Eorrcfpondirende ihnen das nitsollen lmprimirn lassen/ was einmal nichtwere / nemlichcn daß der Catholischen In-tention were/ sie von ihrer ^.ibertät vnd Re-ligion vndcr ein frembdcs vnannelnbltchesJoch zu bringen / darauff gleichwol sie dieCorttspondtrenden gegen den katholische soschwere resoiueloncs mn darsetzung ^.eib/Gut vn Bluts/grosser Kriegsmacht eygencrMittel/darutnb etwan noch mehr Jammer/Elend vnnd Noch erfolgt/ihr begehren zuer-langen/:c. fassen/vnnd gleichsamb in weiligeAeit/es zu cffcctuirn geschlossen/zumaln auchdie Catholischen Gtänd die ordentliche imRömischen Reich herkommende fürgcschne-hme rechtliche oder auch gütliche onpr-judi-eirUche thuenliche Vnpartheytsch Weg nie

auß-