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Fama || Avstriaca : Das ist/ Eigentliche Verzeichnuß denckwürdiger Geschichten/ welche sich in den nechstverflossenen 16. Jahren hero biß auff vnd in das Jahr 1627. begeben haben. Darin sonderlich die Böhmische Vnruhe vnd Außgang derselben/ neben viel andern sachen so sich fast in der gantzen Welt zugetragen/ erzehlet werden Sampt einem kurtzen Stam[m]Register deß Hochlöblichen Hauses Oesterreich
Entstehung
Seite
273
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Eigentliche Verzetchnuß. 27?

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Inhalt deß Füttsften Buchs.

^/Vßführung der Vrsachenwärumb Chur Pfal^die Böhmische Cron annemen foll-DerBöhmi-^schm Stände Articul atlff welche die Annehmung geschehen. LhurPfaly Schreiben an Beycm-Antwort darauff vnndAbmahnung. CburPfaltzK.eplica,vrind andere Wechselfthrcibung/der CronBöhmenAnnemmung belangend- Graffvon Burquoy erobert Piffeck: sampt vmerschiedlichen Ge-schichten in Böhmen/Mähren/Vngarn.Schltslerentschttldigen sich. Böhmen begehren Hulff vonBethlcm Gabor Keyserlicher M Ablehnung vnd Widerlegung vbbemelter Schrifften / werben sichvmb Hülff.Chur Pfaltz Werbung an Chur Meyntz.Verlaufftn Vngarn Meynmsche Bawren ge»schlagen.NiderOesierteichischeLatholische Stand werbungan die Evangelische-.VerlauffinOberO-steneich vnd Vngarn.Wie auch zu Prag Mtßhelligkeit zwischen Meyntz vnd Pfaltz wegen der Geist-lichen Guter. SchlesicheLonfederanon mit den Böhmen Unterschiedliche Schreeben vnnd klagendeßwegen. Churf-Pfaltzgr-kompt zuPrag an Wirt gekrönet.Preßlnrz ergibt sich an Bechlem Gabor-Der schickt Gesandten gen Prag Böhmische Stand schreiben an den Königin Polen. Dererkläreisich Keys. M Hülsfzu chun-Chur Pfältzische Anschreiben warMb er die Cron Bvhem angenömme.VnionStag zu Nürnberg Keys-M komptzuWieneinDleVngarngrasstrenin Österreich. GrosseWerbungen in Teutschland Ober Osterreichische Stand empören sich. Beschluß des Bnlonsrag zuNürnberg. Herhogs in Beyeri, Antwort darauff. Der Correspondircnden k-eplic^ viid Antwort dar-auff.Vngarische Händel/wieanchVn,onec«sckÄffttN. Alles sowolex^ispubiwisi.unckzrxij vndAnhaltischer Lantzeley als vnterschiedlichen ttnionis.

Das FünffteBuch

4edie Böhm» Stände/den Churfürsten Pfaltz-graffen Fridcrich / dervon ihnen vorgenomme-ner mectionKonlgl.M.kcrciinanäi^ vnd aufsih-nen Churfürsten gefalle-ner'elettlon halber in Schrifften (darvonwir dann zuvor etwas vermeldet) berichtet/seind dervwegen / ob ncmbllch Chur Pfalßsolche beschehcne Wahl annchmen/vnnddicCron Böhmen ammtcn sollen/ allcrhandtwichtigebedencken/vorgelauffen / doch end-lichen aber solche anMrcMn etliche Moti-ven cingcfühm/vnd darvon discurrirt wor-den : Äasi nemblich solches ein ordentlicherechtmcffige Vocation von Gott/vnd dahereinem solchen Potentaten dieselbe anzuneh-men/zu stche wolle/welches auch fo viel mehrdaher erfcheinc/daßI.Kön.W. kLrciinan-äu^.deren widersprochen/vnd sich gegen demEngelländischcn Gesandten vemehmen las-sen/ die Böhmen mit Gewalt zu bezwingen»Zu dem Ende auch Ihre Ma/est» täglichmchr Volck in Böhmen/ selbiges zu verder-ben/abfertigte.Äle mehrern Stimmen aberauff Chur Pfaltz gegangen weren/vnange-sehen die mehrer auß dem HmenStandt derwucherischen Religion zugcchan/dcß Churf»zu Sachsen nur sechs/ im Ritterstandt nureiner/vnnd in Stätten gar kein stimme zugcfallcn/da doch die Stände in grosser An-zahl beysammen gewesen» Etliche auch öf-fentlich gemcldt/ daß sie willens gewesen/auff Sachsen zu gchen / httten sich aber imvorogeendert»

Hahero dann I» Churf. Gn.HrehoheReputation verltchren/vnnd siar kleinmütig

würde geachtet werden/so sicdas senige wel-ches andere Potentaten mit höchstem ffeißsuchen/ nicht annehmen sotten: EbtnmässigauchIhreKön.W. inEligelland «n solcheshoch würden empstndt/ wo einsolehe treffli-che oceasiöN/zuauffnchmung I» K. W.Toehterhochheir/solke verschlagen werden/dadochimgegcnthetlder ^eryogvon Sa-voycn/ob er gleich keincVrsach darzu/dcffcnsich hoch annehme vnd pr^tendire/ wie nichtwcnigcrs die Erchewogcn zu Ostcrttich al-le solchegelegenhcttannehmen/vnd dannen-hcro zu solcher Macht vnd C)ignttcten auff-gestiegen.Wic anErühcrtzogen.Vlaximüia-nc> zu schk/wclcher/ob er tvohl eitiche wenigeStimmen in Polen gehabt / dannoch dessensichhöchlichangcnoinmen hekte.Iu dem al-len auch die Religion/deren I.CtMGnad»zugethan/Hieran kein Verhinderung bringekönte/wicauch nit daßdie Wahl allein vonden Evangelischen Ständen vorgangen/Sintcmahl dtc Electiön von allen dreyen^tändtcn/Hcnen / Ritter/ vnd Stätten/vnangcschcn / welcher Religion dieselbe zu-gethan/geschehen/vor Jahren auch viel der-gleichen Lie6iont-x,vsn einerlcy(ncmbticheder Bäbstlichen Rcligions Verwandten)vorgegangen/vannorh kräfftig gewesen.

Wenigers auch diese Wahl daher ungül-tig were/ daß mit dem König die sonst ge-wöhnliche SottMnneten/als die Vnmon/vnd andere/ weil dir König der RömischenCatholischen Religion nicht zugethan/mchtköndten vorgenommen werden / dieweil ansolchen Vralten Ceremonien/nicht groß be-denrkcn/aueh ohne dieselbe der erwchlte wohlein König seynköndte / wicauch ttcnr.lll.so vor empfangener Christlicher TauffKö-

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