Rcys.M.SchreibenanvenHer-yogcn vonderL-chnitz/Ha« Schi«-
fisch«Äriegs««-vlckabju«fordern.
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Gedenckwürdtger Geschichten
fürnemen/ vnnd der Fürsten vnnd Ständein Schlesien Beschwerungen abhelffen/vndwie ictzo/ also auch ins künfftig/ sie wider dieAcrstörcr deß gemeinen Friedens (welche andiesem allem schuldig/ vnnd von deren Han-den dann die Rechenschaft: deß vnschuldigenBluts/ sobeydcrseit/ m diesem Königreichbißhcro vergossen worden/ durch das gerech-te VrtheilGottesabgefordert werden wird)versichern / die gegen sie gefafle Vngenad/darzu Ihre Keysci l. Mayestät ihre Feindewider sie anlcyten/gnedigst fallen / fr vorigevnd fetzige Submlssion/vnd vorIhrcrKay.Maycst. Demütigung ihr gncdigst beliebenlassen/hierdurch eine/ auffs höchst als es im-mer sey kan/ bestendigen vnd werden Fried?/in diesem Könige, vnd andern sanden auff-richtc/ vnd dan benebens auch ihr allcrgnä-digster Keys.König vndHer: seyn vnd ver-bleiben.
Bald nach diesem/schriebe Ihre Kayserl.May.an den Hertzogen von der Hgmtz/ mitBefehl die Schlcsische Hülff wlderumaußBöhmen abzufoidern / vnderm daw Wienden zo.Nouem.Eswoltezwar Ihre Mafc-stät in keinen zweiffel setzen / es würde nunmehr/der angestelte Kürstentag in Schlesi-en sein Endschafft crmcht/vnnd er der Hcr-tzog von der Hgnttz Ihrer M. angclegen-hcitzudero gnedigstcn Lomenr» beförderthaben/fcdoch befinde es sich daß immttelst diein der Böhmischen Vnruhe interessierte felenger fe mehr/ in fren unverantwortlichenthätlichkeiten fortgefahren/vnnd nicht alleinIhrer May. Key. Knegsvolek mir gantzcrHcersmacht angegriffen / sondern auch indero Erbland Hesterrctch einen FeindlichenEinfall gethan/vnd darinnen mit plündern/morden/vnd verderben allerhand feindselig-keit verübet/ vnd noch verüben/ darzu ihnendie Schlcsische Hülffe in allen / was sie er-zehlterMassen otkenliucvorgenommc/ rhatvnd that gegeben sich selbst an der Spitz fin-den lassen/faeben die fenige seyn solre/ welcheden Einfall in -Oesterreich gethan hetten.Weil nun hierauß so viel erscheine/daß fhineHertzogcn/vnd andern gehorsamen Fürstenvnd Standen/ fälschlichemgeblldct wordc/alsobfhroder Intcressirt? Kricgsrüstung/wider ihre May. dero Königliche Person/VNdHochhcit/auchdero gehorsamc-Landvnd^eut nit angesehen/ vnd die von fnen Schle-siern zugeschickte Hülff/sich allein äct'cnii-ue verhalten/keines wegs aber vtkcnüue ge-brauchen lassen selten/ dessen alles aber nunmehr das gcgenspiel am tag scye/als scye frcrMay gnedigsterbcfehl an fhnHcrtzogen/ erwolte darob scin/ damit nit allein dieange-regtcSchlesischcHülffvorhinbcgcttcr gne-digstcr Massen/widerumbzu rüch gefordert/die feindscligkeiten abgewendet/fondern auch
Anewor«
des Herk»»zogen do»dcritigni«an du«,
I.M. von den gehorsamen Fürsten vnndStänden fren Pflichten nach gebührendeHülffgcleistet werden möchte.
Harauff ihre Fürstliche Gnaden von der-fignitz/vnderm dato -Oelstein/de 5. Becem»-bris Ihre K. M. vnderthenigst berichtet/er hctte auß Ihrer Kcyserlichen Mayestätallergncdigsten Schreiben gehorsambst ver-standen/ wasI. Mayestät wege der SchlesischcnHülff/ so den Böhmen zugefcrtiget/vnd deren Emfals inOcsterrcich vnnd derenHarten verübten feindthät lichkeitc berichtet/mit gnedigstem begcrcn/darob zu seyn/damitdurch begerte zurück fordcrung angeregterHülffe alle dergleichen fttndscligkctte abge-weiidct/vnd darwlder Ihre Key. May.vonden gehorsamen Fürsten vnd Stände schul-dige Hü l ff geleistet werden möchte.
Wie nun chreMaycstat zu mehrmaln vn-derthänig berichtet worden/ mit was Eondi-tion vnnd Rescruaten/darauff sich die Boh-mischnStände lud virag; gegen den Schlc-sischen Fürsten/ vnd Standen außtrucklicherescruirct/die SchlesischeHülff nacherBöhmen vcrwilliget worden/auch fhreIntcntioniedcrzeitdahin gerichtet gewesen/ damit dieKeyscrliche begnadigung gehandhabet/ vnddie Religwtis beschwerde beyder-Länder der-»nal eins/zu recht vnnd zuuerlässigen Rich-tigkeit vnd Sicherheit möchte gebracht wer-dcn.als seyn fhnendcnSchlesischen Standeauch nochmaln kein anders inSinkommen/würdet; auch das cusserst mißfalle daran ha-ben/ wo auß solcher intcntwn vnnd klarenbcdingungen/ von ihrem Kricgsvolck/ vorsich/oder vermittelst der Böhmischen Stän-de Ordmantz/ eimgerlcy weiß soltc geschrit-ten werden / wie ihnen auch von dergleichenvornehmen noch zurzeit einige wistenschafftnicht beywohnen/ were benebenst deß gehor-sanibsten erbietens/solches Ihrer Mayestätgnedigst begercn/ den-Obersten/vnnd Be-fehlshabern/ auch den Böhmischen Stan-den selbst/ mit allem ernst vorzuhalten/ dervmbstandt sich fleisstgst erkundigen/ auchsobald gewisse Antwort vnd Nachricht»ngernkomen/dic daraufferhesschende Notturfftmit ncchstgcmclden Böhmischen Ständen! ferncrs zu berathschlagen / vnd in gehörigevndcrthenigeobachtzu nehmen.
Wenigers nicht hat auch hochcrmeltcr. HDHcryogvon der -Lignitz/vndermdato Brieg g^v/nd«den?. ÄccembriS ictzs. gelangen lassen: Ä.>gni«a»was IhreKeyscrticheMafest. <tzk> clzeo den duBöhm.-v. Novembrisdieses i6is. Iabrs/ wegender Schlesischen Hülff/ vnnd Emfals inn-Oesterreich/auch deren -Orthen oüenü'ucerfolgten plünderns / raubens/ mordens/vnnd Verderbens / auch daß dieselbige ebendie fenigen seyn sollen/ so zu aller ollcn li o n,wider ihre Mayestät Vrsach geben/vnd bc,
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