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Fama || Avstriaca : Das ist/ Eigentliche Verzeichnuß denckwürdiger Geschichten/ welche sich in den nechstverflossenen 16. Jahren hero biß auff vnd in das Jahr 1627. begeben haben. Darin sonderlich die Böhmische Vnruhe vnd Außgang derselben/ neben viel andern sachen so sich fast in der gantzen Welt zugetragen/ erzehlet werden Sampt einem kurtzen Stam[m]Register deß Hochlöblichen Hauses Oesterreich
Entstehung
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Eigentliche VerZelchnuß.

liu-e gegeietzigesI.F.G.älterpriuilcgicr-tcs Gebäw nichts, schaffen oder verhindernköndte. Soviel das Atveytc ä k.oZe 5>Ail-munäo ^.n. 14z,:,» dem Stifft verliehenesPriuileginm belanget/ damit habe es rsci«-

ne pnvriratiz öc lüdicitti rclpeöia illiusquoll alieoclcmImperaroreRn. i4?»7«derStatt gegeben/ ein gleiche Meynung deraußtrücklich darin tnserirtcn cassationvnndandern vnstrittigen starchen Clauseln zuge-schweigen.

Sobefindtslchauch cx alleZzro iam pri.uileZioHiAjjtnuncllciuirali 6pilenlicon-Lello.dzes allerdings zllallcAzrum priuilc-gium Larolinum rclaliuum seye/VNdalsoper nsruram correlariuorum mehr Nichtalsdaffelbig (lalua iempcr priorirarcllp.-l'copallum ^pirenttum)operirenköi»e: Eingrösser Irtthumb/ wird auch mit angezo-genen Exempeln krafft ermelter StättischcPrivilegien / vorgenommener Elgenthät-lichkeit/vnd von andern Hrthen bcfürdertcrDemolitton vorgebildet: Vnnd weil dieverbottcne arrenrurs andcm Fürstl. Spmrischcn Schloß vnnd Burck Ätarientraut/deren sich tue StattSpeyer inihrcmitSei-ncr Fürstl. Gn. dieses Baws halbe gewech-selten Schrifftevornemblich berühmet/da r-^durch gemeiner ist/es damit also bcwand/daßsie e» blich dargegen vnnd in »pecie vmbsol-cher Mißhandlung willen-^.n. 1471» in pudlicis comleiis öe tscic roüus Impcrii, vndalso Mit zuthun damals regierenden HerrnPfaltzgraffcn Ehurf. ein widriges Vrtheilverneme/ vn hernacher die regierende Hern»solches Schloß vn BurckMarientraut/wiees noch heutigcnTags imAugcnscheinzube-stnden/jhres gefallens bawen/ vnnd der AmGelegenheit nach bcvestigc zu lassen nachge-ben »nüsscn.

-Darbey dann nicht zu vbergehen/ daß allevor diesem zugelassene eigcnthätliche Lxc-

cutioncs propter manttcttum tcanlla-lum dnrch die heilsame Reichs Lonttiturio-nc5 abgeschafft/vnnd männiglich all viamluris ö: luttiriT gewiesen/auch selbigerWcgim heiligen ReichGott lob/noch nicht erlo-schen/sondern menniglichcn/der nur sich des-sen gebrauchen/vnd sein eigener Richter nitseyn will//bevor vnd offen steht/ auch ebendarumb der Statt Franckfurt/vnd Wor»nswicdersinttige Burgcrschafft/ weil sie dcmczugegen ihrer berühmte Privilegien/eigeneIulerprcresjIulllccs,Scllxecutorez zu seynsich angemast/ vnnd vnder andern nur dervnglaubigen Juden 5^n2goZ gcstürmbt/mit ernstlichen Keyserlichen Straffen an-gesehen worden/ vnnd btllich allen andernein abschewlichcs Exempel seyn / vnnd zuderen Nachfolg nicht von dem Magistratftlbsten / wie diß Falls von de»n Rath zu

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Speycr /außtrücklich sotten angewiesenwerden.

Alles dieses aber hat beyvielgedacht.Rachobgedacht. Statt ein mchrers nicht ge-würckt/dann allein voriger vngcgründtenpr^tension wenle ufftige W,dcrholung/vndweylandHochgedacht.Hcrm Bischoff tt.a-bani» als ?riui>cZll dizziimunUl Impe-iranren vntragliche llitfzmalion, Wclchtdarumb ex jplc» «-onccllenris ImpcrzroriLzc lummi principis rcscripco, deß RathsÄcputirtcn vorgezeigten OrigluslsMoth-drünglichcn zu desselben vnnd S. Fürstl.Gn.Saluatioltmüssenwtdersprochentver-dcn:Also daß cndtlich bey so gestalten Sa-chen Ihr F. Gn.sich Rechtens crbotte»»/vbcrstttsslge Ourion ollcrirr/ auchdadicGegentheil wenig lustcn zu solchen» Mittel zuhaben sich vcrmcrcken lassen / Ihre Fürstl.Gn. verursacht worden/ solchen Weg sech-sten zu jhrer mehrer Sicherheit zu suchen/von der Rom Kay. Maycst. gegen ermeld-teStattvnddcrcanmaßliche Hclffer eVlanllzrum inklbironum pcLnalc zu bitten/dassclbig auch crlangt/vnd da es zu obermel-tcr ^Thathandlung kommen den verordnetenEom»n»ssanenvnnd Bcfclchshabcrn/ auchalsbald darauffihrenHerrschaffteii vnd demRathzuSpeyer(wiewol gegen alle Iuucr-sicht vergeblichHabcn insinuircn lasten. Esist aber darzwtschcn mit crmeldten Rathe-depnticrren/vnnd benantlichin ßcbruarlo.

161S. weiter Vnderrcdung dannochnicht vnderlasse»»/d»eSachen/deß geliebtenFriedens halben/ dahin zu stellen/ daß derÄurchschnttin der Statt (darvon hernachweiter Bericht erfolget) Jahr vnnd ^Lageingestellt/ vnnd maii m nlittelst ein andernachbarlicher vnnd besser berichten sötte.Äarauff der Rath sich auch ihres theils er-klart/daß sie solches an ihre mitvcrwandteStatte gelangen-lassen/vnnd bey denselbensich auff Ihrer Fürstlichen Gn. damaligescrbictcnRaths erholen wollen / dessen manFürst.Speycr. theils auch(wie»vol gleicherGestatt vergeblich) erwartet/ dahcrodestomchrcs der StattSpeycr ohnveranttvortli-cher fallen will / daß man sich also pr»pottcre dieser Sachen Eognition/ja gar derenHeci sion vndcrfangen/vntidzugleich an dieHand geben/als werc gegen den versiegeltenBriefs gehandelt/dadoch/allcScitierFürst-lichen Gnadk löbliche vorfahren/so wenigals sie/wegen ihrer wett ältcrerPriuilegienjemals darzu (auff diesen Fall) vcrbuiwengewesen/auch noch nicht seynd/ sondern vielmehr/ wie obgchört/an vndcrschicdlichcnHrthen/vndsonderlich zu Vdenhcim/gantznewe Burgk auffgcführk/die alte verbessert/vnnd also darbcy in richtiger Possesston ver-blieben/ welches / da die Bnrgerschafft zu

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