.,65 Gedenckwürdt^
! vordcm andern solche» luns halb cin-gen1 Vorzug oder pr^eimncny imc darbcy zuzu-^ eignen / oder dem andern abzunehmen fugvnd inachc habe: So wird ex auch
selbst gestanden/daß I. F. Gn. den Grabenvmb 5.Exhiich/vnd also Lviu^uenceeMitdeinWalt von ermeldterGlaid^trassm ge-wichen/also eben so wet-lg Gefahr von den-selbenguerwarten/ als votn alten Wall vndstarckcn fast »läher an solcherSiraß stehend?O hürnen/vor diesem vi-dbißhero verjpürtivorden/zugcschwctgen / wann auch jolche- Glaidstrast lure /i-unulix an Psaltz kom-mcii/.ehr Fürstlich Gliaden gleichwol ohn-benommcn solche Glawstraß bester hlnaußvon dem Wall vnnd Scoranct cn zu legen/bcvorab well dieselbe dadurch kürtzcr/ rich-tigcr/vndbchucnierfallcn/vnndalso conäl-uu lcluilucitimelwrttt/ vndnn dctcriorirtwürve/auffdwdarüber dispontrende Rcch-tengezogen«l^o.§.^nch«äLl'cruir.vrdaa.
Nn tveniger ist einschr grosse ciillctcnr^zwischen dem bey dem Schafdoff atiffge-bawten thurn / vnnd diese»il Wallgebäw/weil solcher Tchurn mitt? vffviel gemetvecrStrasscii gebawct/darncb?auch nicht herzu-kommeiu vntid also von demselben auff denWallbaw / wie auch sonsten cx parclouia.r
luee lci,ultuus conäuacnäe aercctuceaäisä ins elemvltcnllt Nicht intcnrr werdenmag/ dann sonsten wol andere Fürstl. Resi-dentzenvnd gaiitzc Stätk/auchdcren gemeinvnndprluat Gebaw / fa der iOtatt Speyerselbst etgeneThürn/Mawrcn/Älhor/Brü-cleit vn andereGebaw/weil vor vnd vmb sel-bige entart da» 1u8 cvuclacenäi an bckand-tenOrthcn dem Stifft Speyer zustendig/dardurchpcriclmren/vunddergleichen will-kürlichen demolitionen vmcrworffcn seynmust?/pn da diese! ncllI»uc.iuon ci3 die lobli-cheVorfahreii vermuthet hetttii/würden sienicht so leicht / als Äermerchetin noch nichtPfandwech an Pfaltz gerathen/das Glaidtzugelassen/ oderdarzu stillgeschwiegen ha-den/vnd also jetz!ge>i gaiitzctiGlaidoweg wolgar vermachen können.
Weil aber Gort lob auch diese p^renäir-rc Gle>dw Gerechtigkeit vnd was sonst? deßvffgcführtenLchurnö wegen anpucirc pndvorgangen/an sieh selbsten gefallen vnnd cr-loschc/als wird ulcui Fürstl.Speyer theilsnumnehr vnib so viel desto vorjichtlger zuseyn sich besteiss/damit vergleiche cns künff-tig timimcrmehr wiedcruinb gesucht oder re-tu werde.
FurdasFül«fftcscindI.F.G/zu Speyernicht m abred/ dap aueh vber vielgedachtcnd i en Baw/ bcy den;ch)crm Churfürsten zuMa.ntz Bcjcywcrungc>, Vorgängen/auchdicse!beI.F.G.coivlnuiu<ullwewde/wab
sich aber vffderenBcrichtI.Murf. G. zuMayny hiiiwldcr vernehmen lassen/ vnd tneuenrum wolmeincnt erinnert/ ncmblichcndaß'angeregtes Pfältzisch Bcschwerungs-
fchreibe^ochgedachterS.F.G.commu-
Nicirr,deren Erklärung abervnd in cuen-tun, gethanes erbieten (ncmlichzu Rechtli-chem Auftrag/ vnd dessen vngesaumbkcr pa-rltwn)Chuxf.Mayntz>schcnthcilsderbilltchvndaUcrschlcdlichkeit gemäß/saalso böfun-dcn/daß Pfaltz sich darmst bcnügcn zu lassen/vnnd den Fürstl. Speyerischen Wall oderVerwahrungsbaw weiter nicht zu verhin-deren Aüucrsichtiglich gemeynt seyn wür-den/alles mchrern Inhalts beygelegter mitUrera tZ.norirrer Abschritt.
Ob man sich dann woll noch ferner zumSechsten hefftiglich bearbeitet/ gleichsambdie ganne Welt zu vbeneden/ als wenn dieVdenheimische beftstigüg forderst der EhurPfaltz vnd andern Benachbarten protestn-rcliden zur Emulation vorgenommen/ vnnddann hlernechst imWerck seyn solte frembdeaußländifche Gast vnd Vvlckcr dann zulo-cken/vnndauffzuhaltcn:wcil sedoch nicht al-lem allen Rechtserfahrnen bewust/daß sol-che oniulation/insonderheit bey GeistlichenFürsten nimmermehr zu vermuthen/ nochp,-o tuaäarnenlo inronttonis änderst er-heblich fty.sie werdedanii zugleich mit ex et-tcäiu Zc rc >pl^,Nicht aber allein ex alloÄuScc«nij!!i) klärlich erwiesen: So möchteman gleichwol sonderlich gern vernehmenvnnd anhören/ex quivus conlUiiz.all'ecii'duz no^enäiczue aptiruclinö von Gegen-theil dw geringste -Emulation solte proda-kiiitcr tülrem geglaubt gemacht werden?Ihre Fürstliche Gwidcnzu Speyer semddessen forderst in fhrcm Gewisten gesichert/daß sie von Zeit erst angetrcttcncr Fürstli-chen Regierung / keinen Menschen / weni-ger so vornehmen mechtigLn Stande deßReichs im geringsten zu beleidigen oder X-muI allIammc> cinigesL onliIium.SchlußodcrA ct ion vorgehen zu lass?/ solidem ncchstder Ehren Gottes vnnd crhaltung seinerCht istlicheii Kirchen wolfahrt vnd formch-men/jhreGedatMkn/ SiNii/ vnnd Rath-schlag^attciti zv dein allgemeine >, ')fioiwes e>iangewendet/die ein gute zeit vorhcwerwect-tcMißtrawligkeit vsszuheben/ vnndrccht-schaftenc nachbarliche Richc/Fmd vlid Ei-nigkeit zu reparire/sich cussrst bestisseivauchvonso wol gemeinter Intention gar nn ab-stcheii noch lajstn wöllen/ vnerachtet täglichje mehr bey den Gegentheilen lauter gefähr-liche PracliMvnd clunoncs/ auch daß beyihnen kcmcr Sinceration fürcers zu trawensey/ handgreifflich verspürt worde.dcinnaehaber auß so vielen hvchschädlichcn V orcrä-ben männiglichen offenbar worden/ daß die
Nagst