schcncs Vbcrfals selbst zuentf chüttcn/ vnndhm vnnd wider von andern tröstlichen Bcy-standt/vnnd Entsatzung erwarten möge) al-les mehrcrnInhalts angeregter vn anderermltemstimmender Constnütionen / dahinvnd auff deren erfahrne sieh derkürtzehalbenrcferircnt.
Fürs -Dritte / bett erstlich in Anno ins.WrylandKeys, ilidwigder Vlerdtc/auchWeylaitd Bischoff Gerharden das Dorff! Vdcnhcini auß Gnaden/vnd seiner Dienstewegen bcfreyct / also daß er vnd seine Nach-kommen dasselbe zu einer Statt bawcn / diemit Mawren vnd Graben vmbfahen vnndbcvestigcn mögen / mit weiterer Verleihungaller Rechten/Freyheiten/?c. wie solche dieStatt -landaw hat.
In gleichem hctt auch K önig Sigisinundim Jahr Weyland BtschoffRabenzuSpcycr auch zugleichChurfttrstcn zuTncr/vnnd dessen nachkonunendc vmb seiner gc-trcwcn Diensten willen ex ccrralcicnria Scpienimälneporcikanz priuilegirc, an al-len-OrthtN des StifftS / da es demselbennoth oder bcquemblich seyn möchte / Burg-vitdwchrltchc Bäwvon ncwemauffzurich-tcn / oder d»c angefangene zu vollnführn/cnm lpecial» clerogzrlttncdcsscn/ so dagt-.gcttzilvor fcmandcn/vndzwar in ssecie derStatt Spcycr/were verliehen worden: al-les mehrcrn Inhalts beygefügter beyderncchstgcmcldt.r Privilegien Abschrifftcnmit ^.vnd ö.norirr,welche Privilegia ne-belt noch andern vielmehr von allen nachfol-genden Römischen Kcyscrn vnnd Königenconürmirr,vnndderSt»fft Spcycrblßhe-ro darbcy ruh,glich geschützt vnndgchand-habt worden.
JumVterdten/ hettauch ncchsthochgc-dachterDettBischoffGcrhard/glcich in cr-mcltcm Jahr gedachtes Vdcnhcmi zu einerStatt crbawct/vndwcitcrs seiner Gelegen-heit vnd Zeit nach so weit verwahrt / vnd be-festiget/ daß es durch nachfolgenden Röm.Keyser/ ncmblich Orolum I V .Hochsclig-stenAnnoiz65.lnvcrlcihling anderer Pn-mlcgicn vor eine ^scstc gcwürdigct/selbstpr^dieirtvndconfirmirt worden.Wie drun-den auß der lud angezogener Bcylag
zu ersehen.
In lpccic abervnd zum Fünfftcn / gleichwie höchstermeldterKeyser Slgismund/ ,nVerleihungerwchnten ?rlniles>j - laut dessenBuchstäblichen Inha lts / vndcr andern an-gesehen/ vnnd sich darzu desto niehr bewegenlassm/daßdcrStifft Spcycr ein mcrckllchFürstcmhumb vnnd Gliedt deß HeiligenRclchs/vnd an mancherley andere Fürsten-thumb/Hcrsschafftvnd ^»de/darzu dicker,nahten sich Mißhelllnge/Kricg vnd Vngc-fälle erhrbcnd/stosscnd vnd gelegen ist: Also
crzettynus. ^
hettauch Bischofs Georg Pfaltzgr.nach derBawrsschcn Auffruhr(welchc ScineFürst-liche Gnaden vnnd dero? anbefohlenes Bisithumb sehr hart berührt/beschädigt/vnndin eusscrste Gefahr gäntzlichenVitdergangsgesetzt) im Jahr 15^6. eben zu cnncltem V-denhenn Burg vnnd wchrüchen zubaweitangefangen/vnnd besten (laut beygefügtenEMacts seiner ^.nnsllü mitl-r. L. nonn )von sctnc.n Her:n Brüdern allen Hochscli-!gen andenckenswolmeincndcn antreibendenRath empfangen / aber durch vnzeittigcnTodtfall an dcstc Vollnführung verhindertworden: (Dessen dann auch ChurfürstlichePfaltz auff begehren gutcrmasscii zeitlich be-richtet wordcnHcrnachdr aber dicgantze alteBurg zu Vdcnheim abgeworffcn/ auch vielcinstärckcrc/ vnd ncwcBurg viid Schloßmit Gräbcn/Thürn/vnd Wehren ohn eln-tztgc Contradiction der Statt Spcycr/odereiniges benachbarten gcbawen / auffviindvollnführt worden»
-Ob nun wol Ihre Fürstl. Gii.kraff» vor-angczogcnen Ihres Fürstlichen Standts/vnnd habendenbefrcytcn eigenen rerrirv^ >j>auchfeytcrzehltcn/ vnnd anderer viel mchrbeständigen Fundamenten vhralten ihres5t»ffts herbrachten/ vnd von all en der Hern,coiiccdcntcn volgendcn Röniischen Kcyscr.lconfirmitten gercchtsam nach / hin vnndwieder in dcro Stifft /vornembtich aber andcroResidentz zu Vdenhcim zulässig gewe-sen vnd noch ist/nach dcro gefälligen Gele-genheit nicht allein zu ihrer nothwendigenVerwahrung/fondern vollkommcnenVcr-sicherung des ^ands eine stärkere wol per-teÄionirre Vcstung/ ja gar eine Haupt-Vcstung auffbawen zu lassen(wic mann dandergleichen nach gestalt befundener Gelege-!hcit deß Drts/vnndbcyfalicndem Rath derInZenicurvmb die ganyeStatt abgestecktder Gestatt / daß von fcdcr Pastcycn m die^oooo.fl. gefordert wordc/ wie datsebHermJohannen Pfattzgraffen Fürstlich Gnad,vnd Pfaltzgraff Fndcrich / als dieselbe deni-7.Novcmb.An.>6i6.Dochgcd. S.Fürstl.Gn. zu Spcycr im vorvbcr ziehen besucht/auch sclbstcn gesehen/oder favon den ihrigenberichtet wcrdm können/ so haben doch IhrFürstl. Gn.zu Spcycr denen von Pfaly-graffenso starck vnd scheinbarlich gethanensinccrationen vmb so viel mchr Glauben bey-mcssen wollen/ weil sie dennoch nicht vermu-then mögen/daß sich dergleichen^euth befin-den/ welliger aber die Statt Speyer emcnso vornehmen Churfürsten vnnd Sculen deßReichs mit jhrcn hitzigen Rathschlägen an-stehen vnd verleiten würden / sein parricu-Izr Inrercü'e dem allgemeinen Wolstdndso gar vor zuziehen / Religion vnnd pro.phzn Frieden zubrechen/seinen allecurs-
rionco