Eigentl iche Verzeichnuß.
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daß alle Evangelische Prediger avß derStcyr»narck vnnd angchenckrcn ^.anderil.^haben müssen darvon ziehen. Er hats ge-than/dann er in Antrctrung der Regierungvüauffnehmung der Erbhuldigung/sich nnwenigsten verpflichtet/solche zu dulden: Haiklä rl ich da runder e.xc - p > r 1Er wolle iutdaßsetiieErblandcr mit dergleichen newengziion sotten verbunden seyn sondern frey/wwvor Alters/ bleibcii. So vcrmcrckt erauch/daß aiidere Rei> hsfürstcn/d»e Vntcrthanenzuder Religion hielten/ welche Ihncn beliebte / vnd der Sie steh zugethan befunden.-hielt derohalben darfür/daß er tuchtpejoris conclirionid/vndshnie Nicht erlaubtsey das zu thun/was andere practlcirrcn: Jaerwarauch nicht wemger/als Sie. DaEraber den Evangelischen Böhcmb verhießstechvndvnvermckt Ihnen zu halten / wasseine Vorfahren zugelassen hmen / habensie sich zu befürchten keine einige Vrsachgehabt / Dann nimmermehr herte Er sol-ches Verhetsscn/ wann er nicht auch bedachtgewesen wehre / dasselbe zu haltet». Ser
Mit sie sbr Vattcrlandt anß den fändender Rcb/llen mögen frey machen vnd wide-rumb zum Gchorsamb ihres rechten Königsbrtngen.Soll daß cin Vbclthar oder Ver-rätbercy seyn: Was wird man müssen Trewvnd Glaubens Was Gerechtigkeit nennen?
Die -Dritte Beschuldigung lautet also:
Er ist ein Verfolger deß Evangelü. Dannnach den, sie m shrer dritten vermemren
Vrsach gesagt/Ferdlnandus habe sich selb-stcn für cinci» Hemd erkläret: stycil sie hinzu:
daß er solches a»n meisten zu dein endr ge-than/ damit erdie Christliche/ Euangcl»-sche ».cligion »n den selben Ländern könwaußrottci».
Alihicr ist nicht Zeit vnd gelcgenhcit zuälipulirc-n, welches IN der Warhclt dieChristliche/ Euangeltschc ketig.on sey:
Aber wir wollen diese Zunahmen denen las-sen/ dtcsich darnilt zieren/ auffdasssc >mteiner ehrlichen Benennung von den Kin-dern deß Catholischm Glaubens vntcrsehte-dcnwerden.Wiervol ich/DBöhemb von
dir gern hören wolte/was fürem ö-cligion . . ^ .. ^ ,
dl, Evangctlsch nennest? Ohne zweiffel die ncn Eyffcr Anlangend / denn Er erzei-Böhmische e.'ontK5ton / welche du ge- get,n Beförderung deß Vhralten vnndtruckl dem newen König vbcrgebcn hast, recht Catholischen Glaubens/als findet sich> Aber er hat dir viel andere/ vndder vorigen nichts darinnen/ daß Sicbtllich zu tadeln^ gany ivldcrwertlge angehcnckt. Derohal- hettcn. Dann auch I^uluz als Er bey dembcn/ sage an/ welche begehrest» zu schützen? König Aggrippa predigte: Vndder KönigWelche begehrest du / daß sie dir stech vnnd lachend sagte: Es fehlet nit viel: du beredestvnverzuckt solle bleiben? Aber zur «achcn: nuch/daß ich ein C hrist würde. AntwortetSie geben für / Fcrdmandus tyrannisier paulus.Ich wünschet vorGDtt(es fehletwiderdw Evangelische KeijZ>oa derowe- an v>eloderwenig)daß nicht allen» du/son-' gen sey erdeß Königreichs nicht würdig. dernalle/ die mich heut hören/ solche wür-^ Anfänglich wie hat er können die Evan- den/ wieich binaußgenoinmen diese Band,gel-schc »mKönigreichBöhembverfolgen? Dann»n den Ba»»den handlete Er dieseErhertces aber gethan/»veiines thinc er- machen. Also kcräinsnäus wüiischet solaubt gewesen. Antwort / Gott verdampt wol m wemg/als in viel/daß Ihr alle solchegewiß keinen Menschen wcgen der Sa- würdet/wie er ist/nemlich gehorsamekuiderchen / die er gethan hette: sondern wegen der Catholsschen Kirchen: dergleichen cwreder so er gethan. Nun aber muß Fcrdman- ^ Voreltern gewesen von der Jett a»»/da Siedus schuldig scyn/vnd wtrd für einen Ver- den C hristlichen Glauben angenommen ha-folgeraußscruffk/dleweil er es herre gethan/ ben: Dann der He»l»ge Ilcllluäiuz ewcroder gethan würde haben. Aber wir wollen Apostel/ hat vndcr dcm Gehorsam vnd »mtauch daszugcbcn/ daß man derowcgcn chn ^ "hmc können vcrwerffcn/ dieweil sich zg.be-forchttiw Er mochte die Evangelische ver-folgen: So laugnen wir dennoch / daß ersolche Verfolgung würde fürgenommenhaben. Denn alßbald nach Keysers Mat-thw Todt/ har er sich erbotten den Maie-ss»ttBr»cff»n allen zu Lonürmircn: wiedanndcsscn öffentliche Jeugnuß vorhanden.
Man hat aber shme nwht trawen dörffcn:
Er hat gelogen. Ich bezeuge vnd sppcllirezu allen Fürsten vnd Königen / so viel jhrseyn. Soll mandan vngcstrafft den König-lichen Glauben vnd Trawen / Wort vnnd
Bewilltgung deß Römischen Papsts/dasEvangelium euch gcpredlget / »velchcs Ihrim Anfang habt angenommen. Vnnd,vol-le Gott daß ihr m demselben verharrt vnndstandhafft bliebenweret.Aber/ob wol bcräi.nancluz dieses hcfftig begehret/ daß ihr solchewürdet: So würde er dannoch d:c einmalverbeissene Trew vnd Glauben mit Nichtengebrochen/ od' Gewalt geübt haben nut wel-chcr der glücklichcAnfägewcrs newenvehl-rcn an ieyo consecnrt vnd gcheiligel worden/ .ncmlicbmitAbbrechungdcrH.Bilder/auchChrist» vnscrsDeylandssclbsten:nnc Auß- -g/abungvnnd Verbrcnmmg der Heiligen^ ^ ^ c^at er Geben» / mit Gottsdlcblscher Beraubung
°crK.-ch«n/M 'Em »«m.mzd-rK.rch-n-
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