Er war ui^Nens art/ Erkunte sicher dringenDurch der Sirenen Meer/ vnd von so lieblich singenWurd^ er nicht eingeschifft / Er blieb sein selbst vnd freyVor rces falfthcn Trunck / vnd ihrer Jauberey.
Wol dem der seinen Weg mit Glück also kan enden/
Der steiget an den Port/der bringt mit beyden HändenWas gutes mit zu Hauß / wormit er dienen tanGott vnd dem Vaterland/ ihm selbst vnd iederman.
Vun aber als ein Schiffgefült mit reichen Wahren/
Daß durch viel Eng-' vnd Sturm behalten kompt gefahren.Vnd ist schon vor den Port/zieht seine Segel ein/
Vernimbt wie allbereit die seinen cmbsig seyn.
Mit lang gewünschter Lust entgegen ihm zukommen/
Vnd wird dann vnversehns vom Würbet hingenommen/Vom Würbel/denn auch sonst ein schlechter Kahn verlacht/Da wird die Frewd vnd Lust zurTrawrigkeit gemacht.Da sinckt daß edle Schiff/ die Güter gehn zu gründe/Verderben ohne Mtz / auff die so manche StundeVergeblich ist gehofft: Reche also geht es dir/
Du aller Tugend Sitz / du Adels edle Aer.
O daß der EhrenDurst auff seinen Helden Wagen/
Vur hctte deinen Muht nicht in den Krieg getragen/^ Du hattest allbercit so manches Land gesehn/
Vnd dich so wol versucht/ daß sonsten ander zehnDie edle Reise lust wol hettcn dempffcn können/
Das war dein Weitcrfort / du setztest deinen SinnenKein vmbgeschrencktesIiel/dein Lob war allbereitGedrungen in daß Schloß der runden Ewigkeit.
Doch woltcstu daß noch mtt andrer Tugend mehren/
Als muste gar allem mit deinen Ruhm vnd EhrenDer Hunmcl sein gefült. Es solt auch deine HandBey tapffrerHeldcnIunfft durch Waffen sein bekandt.Weil Kiars im höchsten grad itzt alle Länder zwinget/
Vnd als derselben printz ihm auffzuwarten drmget.
Drumb lieber Her: als Knecht. Drauffgteng die Reise fortAn den durch Sitten/ Tracht / vnd Krieg bekamen Ort.